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Konzert bietet spannendes Kapitel deutsch-französischer Musik

Saarlouis. Von "Charles-Marie Widor bis Daniel Roth" ist das Konzertprogramm umschrieben, das am Samstag, 29. April, um 19.30 Uhr in der Lisdorfer Pfarrkirche St. Crispinus und St. Crispinianus zur Aufführung kommt. Mitwirkende sind der Kammerchor Canta Nova Saar unter Leitung von Bernhard Schmidt und Professor Daniel Roth, Titularorganist von St. Sulpice, Paris. red

Das Konzertprogramm beinhaltet ein spannendes Kapitel der französischen, genauer gesagt der deutsch-französischen Musikgeschichte mit Kompositionen aller Titularorganisten der Pariser Kirche St. Sulpice, nämlich von Georg Schmitt, Alfred Léfebure-Wély, Charles-Marie Widor, Marcel Dupré, Jean-Jacques Grunenwald und Daniel Roth.

Canta Nova Saar steht für Chormusik auf hohem Niveau. Und so hat sich der im Jahre 2000 gegründete Chor, angetrieben vom Ideenreichtum des hoch motivierten Chorleiters Bernhard Schmidt, nun auch beim Chorkonzert in Lisdorf vielen Herausforderungen gestellt, denn kein geringerer als der auf höchstem interpretatorischem Niveau musizierende Organist Daniel Roth wird als Konzertpartner fungieren.

Roth, seit 1985 Titularorganist von St. Sulpice, gilt als einer der führenden französischen Orgelvirtuosen unserer Zeit. Er ist weltweit als Spezialist und Bewahrer dieser Orgeltradition anerkannt. Auf seine Initiative hin wurde Canta Nova Saar eingeladen, ein Hochamt und ein Konzert in "St. Sulpice" zu gestalten. Der saarländische Chor beschließt damit glanzvoll eine Konzertreihe, die in Hayange (Lothringen) beginnt und über Lisdorf und Saarbrücken nach Paris führt.

Karten sind zum Preis von zwölf Euro bei Pieper in Saarlouis und bei der KSK in Lisdorf erhältlich; auch über den Förderverein Klingende Kirche, Telefonnummer (0 68 31) 12 22 20, oder deren Internetseite www.klingende-kirche.de . Restkarten an der Tageskasse.