Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Mofas sollen nicht im Langgarten rasen

Wahlschied. Was fünf so genannte Drängelgitter kosten, will nun der Wahlschieder Ortsrat prüfen. Der Anlass dafür ist, dass man mit diesen Sperren Moped- und Mofafahrern den Zugang zum Langgarten beschränken möchte. Von SZ-MitarbeiterFredy Dittgen

Der Wahlschieder Langgarten ist ein Landschaftsschutzgebiet, das von vielen Spaziergängern gerne besucht wird. Aber nicht nur von Spaziergängern, sondern auch von Mofa- und Mopedfahrern. Dem möchte der Wahlschieder Ortsrat einen Riegel - oder besser gesagt Drängelgitter - vorschieben. Gemeint sind damit Umlaufsperren, eine besondere Anordnung von Gittern, die als Barriere dienen.

"Es ist eine beliebte Sache, die Kirchstraße runter Tag und Nacht durchzubrettern. Deshalb wollen wir den Langgarten mehr abgrenzen und die Zuwegung erschweren", sagte Ortsvorsteher Reiner Zimmer (SPD). Mit Pfosten könne man nichts bewegen, die würden von den Mofafahrern locker umkurvt. Drängelgitter könnten den meist jugendlichen Fahrern die Lust am Rasen verderben, hofft Zimmer. Er schlug vor, fünf solcher Drängelgitter aufstellen zu lassen: hinter der Sparkasse, an der Kirche, vor der Autobahnüberführung sowie zwei weitere am Sportplatz.

"Ganz zu machen dürfen wir den Langgarten nicht. Landwirte müssen Zugang haben. Für sie gibt es die Zuwegung über den Heuweg, und die muss erhalten bleiben", schränkte Zimmer ein. Der in der Ortsratssitzung anwesende Vertreter der Heusweiler Gemeindeverwaltung, Peter Paulus, gab zu bedenken, dass Drängelgitter auch Reiter aussperren würden. "Der Langgarten ist eine Wanderreitstation des Islandpferdereitervereins. An einem Drängelgitter kommt ein Pferd nicht vorbei", so Paulus. Wolfgang Hauser (CDU) schlug vor, ein Gespräch mit dem Islandpferdereiterverein zu führen: "Überall sollten sie nicht reinkommen, und über den Heuweg haben sie ja weiterhin uneingeschränkt Zugang", meinte Hauser. Einstimmig beschloss der Ortsrat, dass die Gemeinde bis zur nächsten Ortsratssitzung mitteilen soll, was fünf Drängelgitter kosten. Dann will der Rat beschließen, ob und wo genau sie sich hin wünschen würde.