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Hauter springt in Schwalbach gleich zweimal aufs Siegerpodest

Schwalbach. "Es kann nur einen geben." Das war am Wochenende die Devise von Steffen Hauter (RV Großsteinhauserhof) und Larix. Obwohl es im S*-Springen mit Stechen, der höchsten Springprüfung beim Reitturnier des RSV Schwalbach, noch fünf andere Reiter-Pferd-Paare in den zweiten Umlauf geschafft hatten, gab es an diesen beiden kein Vorbeikommen Von SZ-Mitarbeiterin Christina Schneider

Schwalbach. "Es kann nur einen geben." Das war am Wochenende die Devise von Steffen Hauter (RV Großsteinhauserhof) und Larix. Obwohl es im S*-Springen mit Stechen, der höchsten Springprüfung beim Reitturnier des RSV Schwalbach, noch fünf andere Reiter-Pferd-Paare in den zweiten Umlauf geschafft hatten, gab es an diesen beiden kein Vorbeikommen. Im Umlauf wie auch im Stechen gaben der Berufsreiter aus der Nähe von Zweibrücken und sein Pferd aus dem Stall von Manfred Schenk hier klar den Ton an. Ihr 42,13 Sekunden schneller Nullfehlerritt war von keinem der Paare mehr zu schlagen. Platz zwei ging an Anne Oberle und Ferruccio vom RFV Zweibrücken (null Fehler/ 54,79 Sekunden). Dritter wurde Manuel Marx vom RV Gestüt Fronhof mit Contendra (vier Fehler/ 42,67 Sekunden). Hauter, der mit Larix schon im M*-Punktespringen gesiegt hatte, war zufrieden: "Er hat sich wirklich bemüht und hier sein Bestes gegeben." Großes Lob hatte er auch für den Veranstalter und das Parcoursbauer-Team übrig: "Die schönen neuen Sprünge fand ich sehr ansprechend." Sie hätten zwar ihre Tücken gehabt, seien aber gut gebaut gewesen. Gunda Haffner-Herrigel, die zweite Vorsitzende des RSV Schwalbach, freute sich über das Kompliment. Auch sie zeigte sich mit dem Turnier zufrieden und war stolz auf das große Engagement der Vereinsmitglieder: "Alle haben tatkräftig mit angepackt." Als der Hindernisbauer schlechthin in die Annalen des Gastgebervereins eingehen wird Sportwart Reinhard Butterbach, der eigens für diese Veranstaltung mehrere Sprünge des internationalen CHIO-Turniers in Aachen nachgebaut hatte. Insgesamt 29 PrüfungenNeben dem S*-Springen mit Stechen standen von Donnerstag bis Sonntag noch 28 weitere Reit-, Dressur- und Springprüfungen auf dem Programm. In der höchsten Dressurprüfung, einer Dressur der Klasse L, siegte Carina Reitnauer von der RSG Berghof- Einöd auf Brentina. Die Nachwuchscup-Qualifikation in der Dressur gewann Michelle Neuy (RFV Dreiländereck), die im Springen Ann-Kathrin Wellnitz (RFV Illtal). Die Siegerschleife im Zwei-Phasen-Springen der Klasse M*, einer Wertung zum Amateur-Springreiter-Cup, holten sich Andreas Woll (RFV Neunkirchen-City) und Lucca, die sich bereits im L-Springen den ersten Platz erritten hatten. Das L-Stilspringen mit Stechen, eine Wertung zum BMW Zukunftspreis, entschied Frederik Kuntz vom RFV Illtal auf Selina siegreich für sich.