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Handball-Oberliga: TuS-Frauen sind bereit für das "Endspiel"

Lucy Unbehend spielt in der nächsten Saison wieder für den TuS Neunkirchen. Foto: Horst Klos
Lucy Unbehend spielt in der nächsten Saison wieder für den TuS Neunkirchen. Foto: Horst Klos
Neunkirchen. Die Handballfrauen des TuS 1860 Neunkirchen haben auch ihr letztes Saisonheimspiel in der Oberliga gewonnen und damit die Meisterschaftsrunde in eigener Halle ungeschlagen überstanden. Durch den 36:30-Erfolg am Samstagabend gegen die TSG Friesenheim kommt es somit am kommenden Wochenende zum Meisterschafts-Endspiel bei der BSG Bascharage

Neunkirchen. Die Handballfrauen des TuS 1860 Neunkirchen haben auch ihr letztes Saisonheimspiel in der Oberliga gewonnen und damit die Meisterschaftsrunde in eigener Halle ungeschlagen überstanden. Durch den 36:30-Erfolg am Samstagabend gegen die TSG Friesenheim kommt es somit am kommenden Wochenende zum Meisterschafts-Endspiel bei der BSG Bascharage. Die Zuschauer in der TuS-Halle erlebten am Samstag gegen den Tabellenfünften ein flottes Spiel. Von 4:2 über 13:8 bis zur 19:12 Halbzeitführung hatte die Mannschaft von Trainer Mirko Pesic ihre Führung kontinuierlich ausgebaut. Nach der Pause wechselte Pesic durch, aber darunter litt ein wenig das Mannschaftsgefüge. Der Gegner nutzte das aus und kam bis zehn Minuten vor Schluss auf 26:29 heran. "Jetzt konnten wir kein Risiko mehr eingehen", sagte Co-Trainer Karl-Heinz Bender hinterher. Deshalb ließ Trainer Pesic in den Schlussminuten wieder die Anfangsformation auf dem Feld. Die stellte wieder den alten Abstand und auch das klare Endergebnis her. Somit kommt es am Samstag um 18.30 Uhr im Schul- und Sportkomplex in Bascharage zum echten Finale um die Oberliga-Meisterschaft. Am Rande der Begegnung gegen Friesenheim wurde auch die Rückkehr von Lucy Unbehend zum TuS Neunkirchen bestätigt. Die Angreiferin kommt nach einjährigem Gastspiel in Merzig zum TuS zurück, "weil sie nach dem Abschluss ihrer Ausbildung für den Polizeidienst wieder Regionalliga spielen will", bestätigte Anja Severin. Es sei zwar nicht einfach gewesen, sie zurückzuholen, "aber das Sportliche hat den Ausschlag gegeben", erklärte Severin. hebTuS-Tore: Jelicic (11/7), Stolz (6), Severin und Hochscheid (je 4), Gawron (3), Miroldt und Gauer je (2), Walther, Bold, Dibbern und Bauer (je 1).