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50-jährige Saarbrückerin soll tausende Euro erschlichen haben

Saarbrücken. Der Kriminaldienst Saarbrücken hat gegen eine 50-jährige Frau aus Saarbrücken rund 40 Ermittlungsverfahren wegen Vermögens- und Steuerdelikten eingeleitet. Wie die Polizei gestern mitteilte, beläuft sich der Gesamtschaden auf etwa 80 000 Euro.Der Frau wird zur Last gelegt, mehrere Mietverträge gefälscht und damit Leistungen bei der Arge in Anspruch genommen zu haben

Saarbrücken. Der Kriminaldienst Saarbrücken hat gegen eine 50-jährige Frau aus Saarbrücken rund 40 Ermittlungsverfahren wegen Vermögens- und Steuerdelikten eingeleitet. Wie die Polizei gestern mitteilte, beläuft sich der Gesamtschaden auf etwa 80 000 Euro.Der Frau wird zur Last gelegt, mehrere Mietverträge gefälscht und damit Leistungen bei der Arge in Anspruch genommen zu haben. Des Weiteren soll sie für das Anwesen eines Saarbrücker Geistlichen umfangreiche Bauarbeiten in Auftrag gegeben haben, wobei sie sich bei den Handwerkern als Lebensgefährtin des Pfarrers ausgab. Keine der Rechnungen wurden bislang beglichen. Ferner habe sie im Internet Kleider und Elektrogeräte bestellt und einen Flügel ersteigert, ohne zu bezahlen. Den Ermittlungen zufolge soll die mutmaßliche Betrügerin unter falschem Namen auch die Eröffnung von Gewerbebetrieben beim Finanzamt Saarbrücken vorgetäuscht haben. Und durch die Vorlage falscher Rechnungen und Umsatzsteuer-Voranmeldungen habe sie beträchtliche Steuer-Rückerstattungen erwirkt. red