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Altstadter Ortsrat will den Rundwanderweg

Altstadter Ortsrat will den Rundwanderweg

Der Altstadter Ortsrat hat sich für einen Rundwanderweg ausgesprochen. Dabei sei es sinnvoll, auch die Bevölkerung und die Vereine mit einzubinden, um dort ein Bewusstsein für die schönen Orte in Altstadt zu schaffen.

Schon seit Jahren gibt es ein Konzept für einen Rundwanderweg in Altstadt . Auch der Ortsrat beschäftigte sich im Jahr 2006 mit dem Thema. Bislang blieb es aber bei Papier und Worten - eine Umsetzung der Pläne blieb bislang aus. Nun hat sich eben der Altstadter Ortsrat gestern Abend und auf Antrag der CDU-Fraktion erneut mit der Antwort auf die Frage befasst, wie ein solcher Weg den Sprung aus der Planung in die Wirklichkeit schaffen soll. Carsten Baus von der CDU begründete den Vorstoß seiner Partei auch damit, dass im Zuge vieler Umgestaltungsinitiativen im Ort eben die Verwirklichung des Rundwanderweges ein Projekt sei, das mit deutlich geringerem Aufwand und kurzfristiger zu realisieren sei. "Dabei ist es mit Sicherheit sinnvoll, auch die Bevölkerung und die Vereine mit einzubinden - um dort ein Bewusstsein für die schönen Orte in Altstadt zu schaffen." Mit ihrer Initiative traf die Altstadter CDU beim gesamten Ortsrat auf offene Ohren, dass man einen solchen Rundwanderweg einrichten soll, das war gestern Konsens. Nun soll geklärt werden, wie sich dieses gemeinsame Ziel erreichen lässt.

Ortsvorsteher Peter Voigt (SPD ) machte hier den Vorschlag, auch den Heimat- und Verkehrsverein Kirkel in die Umsetzung mit einzubeziehen. Auch diskutiert wurde auf Vorschlag des Behindertenbeauftragten Georg Suchanek die Frage, in wieweit ein solcher Rundwanderweg barrierefrei zu gestalten sei. Hier einigte man sich darauf, zumindest einen Teil des Weges entsprechend zu gestalten und auf die Schaffung von neuen Hindernissen bei der Umsetzung des Rundwanderweg-Planes zu verzichten.

Unterstützung für die Pläne gab es auch vom Nabu Altstadt in Person von Dieter Geib. Er stellte in Aussicht, dass sich die Naturschutz-Organisation mit entsprechenden Informationsangeboten an der Beschilderung des Weges beteiligen könnte. Geib gab auch zu Bedenken, dass es zwingend erforderlich sei, einen solchen Rundwanderweg zu pflegen, um dauerhaft dessen Attraktivität zu sichern. Hier brachte Ortsvorsteher Peter Voigt die Idee von Wege-Paten in die Diskussion ein.

Abschließend verständigte sich der Ortsrat einstimmig darauf, zum einen den Heimat- und Verkehrsverein auf ein mögliches Engagement hin anzusprechen und zum anderen auf Ratschläge des Nabu zu einer sinnvollen Gestaltung einzugehen. Ein so aktualisiertes Konzept soll dann auf einer der kommenden Ortsratssitzungen vorgestellt werden. Voigt: "Wir werden dieses Projekt in Angriff nehmen." < Weiterer Bericht folgt.