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Ortsrat Humes pocht auf Kauf Pfarrsaals

Ortsrat Humes : Ortsrat Humes will den Pfarrsaal kaufen

Ratsmitglieder stimmen Haushalt zu und wollen mit der Immobile Krippeplätze schaffen.

Geht es nach dem Willen des Humeser Ortsrates, dann soll der Pfarrsaal im Gemeindebezirk Humes in das Eigentum der Gemeinde Eppelborn übergehen. In der vergangenen Sitzung wurde das Thema eingehend und zeitweise auch kontrovers diskutiert. Im Vordergrund stand die Realisierung der Schaffung von elf dringend benötigten Krippenplätzen. „Wenn wir Eigentümer und Träger des Kindergartens sind, können wir auch handeln“, sagte Ortsvorsteher Edgar Kuhn. Nach dem Austausch der Argumente fasste der Rat den einstimmig Grundsatzbeschluss, den Gemeinderat zu bitten, den Gebäudekomplexe Pfarrsaal Humes mit Kolpingsaal und Kita sowie die noch zu vermessende Flächen des Parkplatzes, die Flächen des bebauten Teils des Grundstücks und die des Spielgeländes so kostengünstig wie möglich zu erwerben.

Der Gemeinderat sollte die Bürgermeisterin zudem beauftragen, die weiteren Schritte zur Übernahme der Immobilie Pfarrsaal Humes mit Kolpingsaal und Kindergartenbereich zu veranlassen und alle Maßnahmen auf den Weg zu bringen, damit der Kindergarten so bald wie möglich saniert und die Krippenplätze geschaffen werden. So stimmte der Ortsrat geschlossen auch dem vorgelegten Nachtragshaushalt 2019 zu, unter der Voraussetzung, dass dem baldigen Ankauf, der Sanierung der Immobilie und der Schaffung von Krippenplätzen nichts entgegensteht. „Im Bedarfssoll muss ein zweiter Nachtragshaushalt für 2019 auf den Weg gebracht werden“, sagte der Ortsvorsteher. Nun hofft man vonseiten des Ortsrates, dass sich der Gemeinderat am kommenden Donnerstag für den Erwerb der Immobilie entscheidet. Unter dem nachträglich aufgenommenen Punkt „Straßen und Wege in Humes“ beschäftigten sich die Ortsräte mit dem Zustand des Weges zum Windrad. Durch das Auftragen von grobem Schotter sei nach Ansicht der Ortsratsmitglieder ein Gefährdungspotenzial für Fußgänger und Radfahrer entstanden. Den in das Wiesengelände durch Starkregen gespülte Schotter wurde von einem Landwirt in Eigenleistung beseitigt. Für den Arbeitsaufwand sollte er nach einstimmigem Beschluss eine Aufwandsentschädigung erhalten.