nEU IN ePPELBORN: Frau Freidinger ist frei fürs Vernetzen

nEU IN ePPELBORN : Frau Freidinger ist frei fürs Vernetzen

Mit Anne Verena Freidinger hat Eppelborn seine erste Zentrumsmanagerin. Ihre Adresse: Am Markt 32, also mittendrin im Ort, dessen Mittelpunkt lebendiger und attraktiver werden soll.

Zentrumsbüro „Aktive Ortsmitte Eppelborn“, so heißt die neue Vernetzungsstelle für die Entwicklung der Gemeinde. Am Dienstagmorgen wurden das noch etwas spartanisch wirkende Büro (Am Markt 32) und die Zentrumsmanagerin Anne Verena Freidinger von Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset der Öffentlichkeit vorgestellt. Wobei dieses Öffentlichkeit am Starttermin des Projektes zur Verbesserung der Infrastruktur im Zentrum der Gemeinde vor allem durch Mitarbeiter des Rathauses, Mitglieder des Gemeinde- und Ortsrates und den Wirtschaftsförderer des Landkreises, Klaus Häusler, repräsentiert wurde. Und genau das soll mit dem Einsatz der Stadtplanerin Freidinger anders werden. Ihre Aufgabe wird es sein, alle zu beraten und miteinander ins Gespräch zu bringen, die etwas für und im Eppelborner Zentrum tun wollen.  Von der Aufnahme der Gemeinde Eppelborn in das Städtbauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“  erhoffen sich die Verantwortlichen, dem „zu beobachtenden Funktionsverlusten im Ortskern, insbesondere durch gewerblichen Leerstand“ entgegenzuwirken und eine lebendige „Aktive Ortsmitte Eppelborn“ für die Zukunft zu sichern.

Keine leichte Aufgabe für die bald 26-Jährige, die Stadt- und Regionalentwicklung auf Master an der Technischen Universität Kaiserslautern studiert hat.  Denn bekanntlich gibt es in Eppelborn durchaus widerstreitende Interessen, was den Kern der Gemeinde und seine Entwicklung (Stichwort:  zentraler Versorgungsbereich) betrifft. Die Bürger wird sicher interessieren, dass die Zentrumsmanagerin ganz individuell zur Sanierung von Gebäuden und Möglichkeiten der Förderung informieren und beraten kann.  Über die Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) hatte Freidinger bereits Kontakte nach Eppelborn, das eines der Projekte der DSK ist. Sie war schon bei der Arbeit beim alten Sanierungsgebiet dabei. Als gebürtige Mandelbacherin und heute in Saarbrücken wohnhaft, kennt sie die speziellen Befindlichkeiten und Probleme saarländischer Kommunen. Schon an ihrem zweiten Arbeitstag wird sie im Zentrumsbüro die Lenkungsgruppe zur aktiven Ortsmitte leiten und damit noch tiefer in die speziellen Eppelborner Bedürfnisse eintauchen. Vorerst ist ihr Vertrag auf drei Jahre ausgelegt mit der Option auf Verlängerung.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, da sind sich Müller-Closset und Freidinger  auf alle Fälle schon mal einig.

Mehr von Saarbrücker Zeitung