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Wichtige Schritte in die Arbeitswelt

Die Flüchtlinge bei der Arbeit in der neu geschaffenen Nähwerkstatt der Losheimer Arbeitsmarktinitiative (LAI). Foto: Ruth Staudt
Die Flüchtlinge bei der Arbeit in der neu geschaffenen Nähwerkstatt der Losheimer Arbeitsmarktinitiative (LAI). Foto: Ruth Staudt FOTO: Ruth Staudt
Losheim. Seit Mai sind 23 syrische Flüchtlinge bei der Losheimer Arbeitsmarktinitiative (LAI) im Rahmen des Förderprojektes AGH plus beschäftigt. Die Maßnahme ist für Flüchtlinge, die beim Jobcenter gemeldet, also anerkannt sind, aber noch auf ihren Integrationskurs warten. Um diese Wartezeit sinnvoll zu nutzen, hat die LAI in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Merzig-Wadern dieses Projekt auf den Weg gebracht. Die Maßnahme begann mit einem Einstiegsmodul für die Dauer einer Woche, in dem den Teilnehmenden erste Schritte in die Arbeitswelt näher gebracht wurden. red

Seit Mai sind 23 syrische Flüchtlinge bei der Losheimer Arbeitsmarktinitiative (LAI) im Rahmen des Förderprojektes AGH plus beschäftigt. Die Maßnahme ist für Flüchtlinge, die beim Jobcenter gemeldet, also anerkannt sind, aber noch auf ihren Integrationskurs warten. Um diese Wartezeit sinnvoll zu nutzen, hat die LAI in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Merzig-Wadern dieses Projekt auf den Weg gebracht. Die Maßnahme begann mit einem Einstiegsmodul für die Dauer einer Woche, in dem den Teilnehmenden erste Schritte in die Arbeitswelt näher gebracht wurden.


"Die Teilnehmer teilen sich auf in 19 Jugendliche und vier Erwachsene. Davon sind 21 Männer und nur zwei Frauen", erläutert Ruth Staudt von der LAI. Die Teilnehmer werden entweder im Stauseebereich eingesetzt oder sie arbeiten in einer kleinen extra dafür geschaffenen Nähwerkstatt. Hier werden die Flüchtlinge angeleitet und stellen Dinge her, die in den Läden der LAI kostengünstig verkauft werden können. Für die Dauer der Tätigkeit, 20 Stunden die Woche, erhalten sie 1,50 Euro pro Stunde. In den restlichen zehn Stunden werden sie qualifiziert. Je nach Eignung oder Wunsch können die Teilnehmenden in den Modulen Holz, Metall und Verkauf praktische Kenntnisse erwerben. "Das Vermitteln von berufsbezogenen Deutschkenntnissen ist ein weiterer Baustein der Qualifizierung", so Staudt. Die Maßnahme dauert vorerst ein halbes Jahr, kann danach um ein weiteres halbes Jahr verlängert werden.

Die LAI beschäftigt in dieser Maßnahme zwei Anleiter sowie eine sozialpädagogische Fachkraft und eine Lehrkraft, die die arabische Sprache beherrscht.



Finanziert wird die Maßnahme über das Jobcenter Merzig-Wadern, den Europäischen Sozialfonds, über das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr sowie über die Gemeinde Losheim am See.