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Rucksack-Verbot bei Cro und Co. am See

Losheim. Die Amokläufe und Attentate der jüngsten Zeit in Bayern wirken sich auch auf Veranstaltungen am Losheimer Stausee aus. Es gelten strengere Sicherheitsbestimmungen. Das teilte Veranstalter Popp Concerts aus Trier mit. red

Als Reaktion auf die Amokläufe und Attentate der jüngsten Zeit in München, Ansbach und Würzburg gelten für die bevorstehenden Open-Air-Konzerte am Losheimer Stausee verschärfte Sicherheitsbestimmungen. Dies teilte der Veranstalter Popp Concerts aus Trier im Anschluss an eine Sicherheitsbesprechung mit der Ortspolizeibehörde und Mitarbeitern des Landeskriminalamtes mit.


Klappstühle nicht erlaubt

Betroffen sind die Konzerte des Deutschrappers Cro (4. August), der Band Pur (6. August) und des Sängers Chris de Burgh (7. August), die alle auf dem Eventgelände am Stausee stattfinden.



Nach den jetzt modizierten Sicherheitsbestimmungen ist das Mitbringen von Rucksäcken und größeren Taschen (größer als das Format DIN A4) sowie Sitzgelegenheiten jeglicher Art, wie zum Beispiel Klappstühlen, aufblasbaren Hockern oder Sesseln und Decken ausnahmslos untersagt. Auch nicht auf das Festivalgelände mitgebracht werden dürfen größere und professionelle Digital- und Spiegelreflexkameras sowie Tablets und Selfie-Sticks. Auch jegliche Art von Schirmen ist tabu.

"Erlaubt sind auf dem Veranstaltungsgelände Bauchtaschen und kleine Handtaschen (bis maximal DIN-A4-Größe), Getränke in Tetrapacks oder Trinkpacks, jeweils bis maximal 0,5 Liter pro Person, Mobiltelefone und Kompaktkameras, notwendige medizinische Hilfsmittel und Medikamente sowie einfache Sitzkissen bis maximal Format DIN A3", heißt es vom Veranstalter. Es gebe keine Möglichkeit, abgenommene Gegenstände am Eingang zu deponieren.

"Aufgrund der intensiven Einlasskontrollen und des zu erwartenden hohen Verkehrsaufkommens kann es zu längeren Anfahrts- und Wartezeiten kommen, weshalb wir unbedingt eine frühzeitige Anreise empfehlen", warnt Popp Concerts Festival-Besucher.