Das wird der neue Hingucker Globus in Losheim — das ist im Markt bald alles neu

Losheim am See · Die Umgestaltung des Losheimer Globusmarktes schreitet voran. Jetzt ist die nächste Etappe genommen – neue Theken wurden in Betrieb genommen.

Kay Klein, Geschäftsleiter des Globus in Losheim, mit Teamleiterin Katrin Hargarter vor dem neuen offenen Fischbett, das einen Hingucker in der neu gestalteten Fisch- und Käseabteilung darstellt.

Kay Klein, Geschäftsleiter des Globus in Losheim, mit Teamleiterin Katrin Hargarter vor dem neuen offenen Fischbett, das einen Hingucker in der neu gestalteten Fisch- und Käseabteilung darstellt.

Foto: Christian Beckinger

Es ist ein weiteres Etappenziel auf dem langen Weg hin zu einem rundum erneuerten Markt: Seit einigen Tagen ist bei der Globus-Markthalle in Losheim (Landkreis Merzig-Wadern) ein weiterer Abschnitt des seit Juli vergangenen Jahres laufenden umfassenden Marktumbaus (siehe Infokasten) abgeschlossen. Die Verkaufstheken für Fisch und Käse sind an ihren gewohnten Platz zurückgekehrt – allerdings präsentiert sich die Abteilung in gänzlich neuem Erscheinungsbild.

Großzügig „über Eck“ gebaut wurde die neue Käsetheke, hier können die Fachverkäuferinnen wie Salome Scheer künftig um die 200 verschiedene Sorten Käse feilbieten und auch verkosten – ein Angebot, von dem die Kunden an diesem Tag auch gerne Gebrauch machen. Seit Jahresbeginn liefen die Arbeiten an der Neugestaltung dieser Fachabteilung, seither gab es für Käse und Fisch eine provisorische Lösung im Eingangsbereich des Losheimer Marktes.

Diese Zwischenlösung ist nun vorbei, jetzt finden die Kunden diese Produkte wieder wie gewohnt am hinteren Ende des Marktes, hinter der Obst- und Gemüseabteilung und neben der Metzgereitheke. „Wie liegen gut im Zeitplan“, sagt Kai Seiwert, Marketingleiter bei Globus Losheim, über den Fortgang der Umbau- und Modernisierungsarbeiten. Das liege auch daran, dass Globus sehr viel mit einheimischen Firmen zusammenarbeite, die das Haus gut kennen – „auf die kann man sich verlassen“, sagt Seiwert.

 Mit "Fischmarkt" und "Käsemarkt" ist die neue, sehr weitläufig angeordnete Abteilung ausgewiesen worden. Foto: Christian Beckinger

Mit "Fischmarkt" und "Käsemarkt" ist die neue, sehr weitläufig angeordnete Abteilung ausgewiesen worden. Foto: Christian Beckinger

Foto: Christian Beckinger

Ein echter Hingucker der neuen Abteilung ist das neue, offene Fischbett – hier kommt tatsächlich ein wenig Fischmarkt-Atmosphäre auf. Auf einer dicken „Matratze“ aus zerstoßenem Eis liegen jetzt die diversen Fischsorten, teils schon zurecht geschnitten und entschuppt , teils als ganzes Exemplar mit Kopf und Schwanz, „Das ist ganz anders als vorher mit der geschlossenen Theke, wir können die Kunden jetzt direkt von vorne bedienen“, sagt Katrin Hargarter, Teamleiterin der Abteilung. Da werden die einzelnen Portionen vor Ort und vor den Augen des Kunden frisch filetiert und gewogen, ehe sie in seinen Einkaufswagen wechseln. „Wir mussten uns dafür schon ein wenig umstellen und für die neuen Gegebenheiten einarbeiten“, bekennt die Teamleiterin. Aber es mache so auch mehr Spaß, in die Interaktion mit den Kunden zu treten, die ersten Reaktionen von deren Seite seien auch durchweg positiv.

Künftig können Fachverkäuferin Salome Scheer und ihre Kolleginnen an die 200 Sorten Käse für Kunden anbieten. Foto: Christian Beckinger

Künftig können Fachverkäuferin Salome Scheer und ihre Kolleginnen an die 200 Sorten Käse für Kunden anbieten. Foto: Christian Beckinger

Foto: Christian Beckinger

Natürlich erfolgt die Arbeit am offenen Fischbett unter Beachtung strenger Hygienevorschriften, betont Kay Klein, Geschäftsleiter des Globus in Losheim. So ist etwa dieser Bereich durch ein dickes Tau abgegrenzt, dahinter dürfen nur die Fachkräfte aus der Abteilung sich aufhalten, die Kunden müssen einen angemessenen Abstand einhalten. „Allein damit das Fischbett mit dem gesamten Kühlmechanismus ordnungsgemäß in Gang gesetzt wird, müssen zwei Mitarbeiter schon frühmorgens ran“, sagt der Marktchef. Bis zu 100 verschiedene Sorten Fisch und Meeresfrüchte finden die Kunden künftig auf dem Fischbett und in der angrenzenden Verkaufstheke vor.

 Am neuen, offenen Fischbett werden die Produkte frisch für die Kunden portioniert und abgewogen. Foto: Christian Beckinger

Am neuen, offenen Fischbett werden die Produkte frisch für die Kunden portioniert und abgewogen. Foto: Christian Beckinger

Foto: Christian Beckinger

Sehr weitläufig präsentiert sich die Fläche vor der neuen Abteilung. Das ist auch so gewollt, betont Klein: „Wir haben bei der Marktumgestaltung ganz bewusst auf Verkaufsfläche verzichtet zugunsten breiter, übersichtlicher Gänge.“ Es sei gewollt, dass die Kunden freie Fläche im Markt vorfinden, die Gänge sollen nicht mehr so zugestellt mit Sonderaufbauten sein. Und so wirkt die neu gestaltete Abteilung denn auch weitaus lichter als vorher, selbst wenn sich vor den Verkaufstheken und dem Fischbett noch zwei Selbstbedienungstruhen finden.

Anfang dieser Woche ist nun eine weitere große Etappe des Marktumbaus eingeläutet worden, erklärt Kay Klein: „Wir beginnen mit der Umgestaltung der Metzgereitheke.“ Dafür sind zu Wochenbeginn provisorische Verkaufstheken einige Meter vor den bisherigen aufgebaut worden. Dahinter wurden Schutzwände aus Holz errichtet, hinter denen nun in den kommenden Monaten die Neugestaltung der Abteilung vonstatten gehen soll.

Die „neue“ Fleisch- und Wurstwarentheke wird sich nach Abschluss der Arbeiten L-förmig präsentieren, verrät Klein schon mal. Aber bis das soweit ist, wird es noch eine ganze Weile dauern: „Wir wollen Mitte, Ende September damit fertig sein“, sagt der Marktleiter.

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