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Firmlinge freuen sich über ihren erfolgreichen Einsatz

Britten. "Wir haben es tatsächlich geschafft", jubeln die Firmlinge aus Britten, Bergen und Hausbach. Während sie am Donnerstag noch große Bedenken hegten, ob dieses gewaltige Projekt in 72 Stunden zu bewältigen sei, haben sie am Sonntagmorgen sogar vor Ablauf der gesetzten Zeit ihre Aufgabe gestemmt

Britten. "Wir haben es tatsächlich geschafft", jubeln die Firmlinge aus Britten, Bergen und Hausbach. Während sie am Donnerstag noch große Bedenken hegten, ob dieses gewaltige Projekt in 72 Stunden zu bewältigen sei, haben sie am Sonntagmorgen sogar vor Ablauf der gesetzten Zeit ihre Aufgabe gestemmt.Versteckt hinter Bäumen Direkt am Waldfestplatz in Britten, versteckt zwischen den Bäumen, gibt es seit Sonntag zwei große Rutschen mit einem eigenhändig gebauten Treppenaufgang, ein Kletternetz und einen Schwebebalken. Sogar zum Aufstellen einer Bank hat die Zeit noch gereicht. Dabei war das alles gar nicht so einfach, wie man jetzt vielleicht meinen könnte. Als am Freitag der Wald erst mal von Geäst, morschen Bäumen und zum Glück wenig Unrat befreit werden musste, stießen die Jugendlichen auf einen Graben, der mit etlichen Wurzelstöcken und Grünschnitt aller Art gefüllt war und eine Gefahrenquelle für Kinder darstellte. "So kann das nicht bleiben", war die einhellige Meinung der Firmgruppe. Nach einigem Beratschlagen, wurde der Beschluss gefasst, dass etliche Schubkarren des hier gelagerten Abfalls abgefahren werden müssen, ehe man den Graben wieder auffüllen kann. Innerhalb kürzester Zeit waren ein Hublader und ein LKW mit Mutterboden organisiert. Abschließend wurde das Gelände dann wieder seiner Waldumgebung angepasst. Heute sieht es so aus als wäre es nie anders gewesen. Auch das Graben der Fundamente für die Spielgeräte, die ja sicher aufgestellt werden sollten, kostete in dem von Wurzeln durchzogenen Waldboden einige Schweißtropfen. Aber mit vereinten Kräften war auch dieser Auftrag zu bewältigen. Der Beton wurde von Hand ohne Maschine gemischt und mühsam vor Ort transportiert.Zum krönenden Abschluss gab es dann am Sonntagnachmittag einen gemeinsamen Gottesdienst und ein spontan organisiertes Abschlussfest für alle Helfer, die mit angepackt haben. Die Mühe hat sich gelohnt: Die Firmlinge blicken auf ein spannendes Wochenende zurück, das sie in ihrer Gemeinschaft näher zusammengeschweißt hat. redwww.saarbruecker-zeitung.de/72-stunden-aktion



NamenDie Firmlinge aus Britten, Bergen, Hausbach sind: Lisa Schmitt, Laura Jacobs, Verena Heyer, Sophia Ripplinger, Alexander Jacobs, Rilana Wirth, David Brausch, Carina Breuer, Manuel Jakobs, Max Kirchen, Robert Cosic, Lena JacobsBetreut wurde die Gruppe von Gemeindereferentin Johanna Mauch und den Firmkatechetinnen Andrea Jacobs, Birgit Schmitt, Judith Jacobs. red