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Hotel und Residenz bilden Einheit

St. Ingbert. Lichtdurchflutete Räume mit großen Fenstern, schicke Zimmer in ruhigen Pastellfarben, eine grüne Umgebung mitten in der Innenstadt von St. Ingbert. Pflege und Einkaufsmöglichkeiten in der direkten Nachbarschaft. Mit diesen Aspekten will die künftige Anlage für betreutes Wohnen auf dem heutigen Stadtbadgelande bei der älteren Bevölkerung punkten Von SZ-Redakteur Florian Rech

St. Ingbert. Lichtdurchflutete Räume mit großen Fenstern, schicke Zimmer in ruhigen Pastellfarben, eine grüne Umgebung mitten in der Innenstadt von St. Ingbert. Pflege und Einkaufsmöglichkeiten in der direkten Nachbarschaft. Mit diesen Aspekten will die künftige Anlage für betreutes Wohnen auf dem heutigen Stadtbadgelande bei der älteren Bevölkerung punkten.



Insgesamt 73 Wohnungen soll die künftige Seniorenresidenz, die von der Victor's Pro Seniore Gruppe betrieben werden soll, umfassen. Rund um die Uhr soll kompetentes Pflegepersonal für die Bewohner erreichbar sein. Unterteilt wird die Anlage nach jetzigen Plänen in 30 Einzimmerwohnungen mit 30 Quadratmeter Größe, 40 Zweizimmerwohnungen à 51 bis 60 Quadratmeter und drei Dreizimmer-Apartments mit 90 Quadratmetern. Darüber hinaus soll es 22 Pflegezimmer für schwerst Pflegebedürftige geben. "Die jetzige Einteilung kann sich aber noch ändern", erklärt Investorensprecher Dieter "wir wollen uns nach den Kundenwünschen richten. Die Zimmer in der Seniorenresidenz können gemietet oder gekauft werden. Im Erdgeschoss des vierstöckigen Gebäudes soll ein Gesundheitszentrum mit Krankengymnastik, Ergotherapie, Masseur und einem Pflegestützpunkt entstehen. "Wenn wir natürlich sehen, dass direkt in der Nachbarschaft ein Ergotherapeut ist, müssen wir nicht unbedingt eine Praxis in der Seniorenresidenz ansiedeln", sagt Quack.

In der Residenz sollen die Bewohner so selbstständig wie gewünscht leben. "Sie können aber auch viele Aufgaben, wie beispielsweise Wäschewaschen, an das Housekeeping-Personal des benachbarten Hotels abgeben", erklärt der Investorensprecher.

Über einen Mittelbau soll die Seniorenresidenz mit dem künftigen Drei-Sterne-Hotel verbunden sein. Die Gäste des Hotels werden in 111 Zimmern zwischen 30 und 54 Quadratmetern nächtigen. Die Hotelbar, das Restaurant und der 900 Quadratmeter große Biergarten zum Park hin werden allen Bürgern offen stehen, heißt es. In der Hotellobby sollen Biosphärenprodukte ausgestellt und verkauft werden. Über rund 600 Quadratmeter Konferenzfläche soll das Hotel am Ende verfügen. "Das Hotel soll ein Drei-Sterne-Hotel mit Vier-Sterne-Standard werden", erklärt Quack. Bei der Hotelauswahl für ihre Außendienstmitarbeiter schauten viele Unternehmen nicht mehr auf den Preis, sondern auf die Sterne-Zahl. Da man in diesen Außendienstmitarbeiter die größte Zielgruppe des Hotels sieht, habe man sich laut Quack für die geringere Sterne-Zahl entschieden.

"Für sich alleine hätten wir in St. Ingbert kein Hotel und auf diesem Grundstück auch keine Seniorenresidenz gebaut", sagt Investorensprecher Quack. Rentabel werde der Bau durch die Kombination der beiden Anlagen und das historisch niedrige Zinstief. Synergieeffekte gebe es durch eine gemeinsame Verwaltung und Küche von Hotel und Seniorenresidenz und ein gemeinsames Housekeeping. In Hotel und Seniorenresidenz dürften zwischen 40 und 50 neue Arbeitsplätze entstehen. "Für sich alleine hätten wir in

St. Ingbert kein Hotel und auf diesem Grundstück

auch keine Seniorenresidenz gebaut."

Dieter Quack, Investor