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Feuerwehr zieht Bilanz
Fabienne fegt heftig über die Stadt

Gleich an mehreren Stellen in St. Ingbert konnte das Wasser am Sonntagabend nicht ablaufen. Wegen dem vielen Laubwaren die Gullis verstopft.
Gleich an mehreren Stellen in St. Ingbert konnte das Wasser am Sonntagabend nicht ablaufen. Wegen dem vielen Laubwaren die Gullis verstopft. FOTO: Florian Jung/ Feuerwehr St. Ingbert
St. Ingbert. St. ingberter Feuerwehr war nach dem Sturmtief am Sonntag mehrfach im Einsatz.

Umgestürzte Bäume und überflutete Straßen: Sturmtief „Fabienne“ hat auch die Stadt St. Ingbert nicht verschont. Die Freiwillige Feuerwehr in St. Ingbert musste am Sonntag, 23. September, insgesamt 21 Mal ausrücken.


Wie die Freiwillige Feurwehr am Sonntagabend mitteilte alarmierte die Integrierte Leitstelle in Saarbrücken die Feuerwehr St. Ingbert-Mitte um 17.07 Uhr zum ersten Einsatz in die Südstraße. Dort war die Fahrbahn zu diesem Zeitpunkt etwa 20 Zentimeter hoch überflutet. Die Mehrzahl der Einsätze (18 Einsätze) mussten in der St. ingberter Innenstadt abgearbeitet werden und wurden durch überflutete Fahrbahnen verursacht. Gullis, die durch Laub verstopft waren, verhinderten einen Abfluss der Wassermassen in die Kanalisation. Die Einsatzkräfte hoben die Deckel an und reinigten die Fangkörbe, sodass das Wasser ablaufen konnte.

Weitere Einsatzstellen wurden demnach durch hochgedrückte Kanaldeckel, wie etwa im Schmelzerwald und durch zwei umgestürzte Bäume verursacht. Die Drehleiter wurde von der Feuerwehr Spiesen zur Nachbarschaftshilfe angefordert. In der Pastor-Kollmann-Straße in Spiesen war ein Dach abgedeckt worden. In Hassel musste die Feuerwèhr zwei Mal zu überfluteten Fahrbahnen ausrücken. Auch der Löschbezirk Rentrisch rückte mit einem Einsatzfahrzeug an die B 40 aus, wo die Fahrbahn unterhalb der Bahnbrücke überflutet war.



Die Feuerwehr St. Ingbert war mit fünf Einsatzfahrzeugen im Stadtgebiet unterwegs.

Um alle 21 Einsätze am Sonntag zu koordinieren, richtete die Feuerwehr im Gerätehaus St. Ingbert eine technische Einsatzleitung ein. Die etwa 50 ehrenamtlichen Einsatzkräfte konnten nach ungefähr zwei Stunden wieder nach Hause gehen. Größere Schäden wurden durch das Unwetter nicht verursacht.

Umgestürzte Bäume und üpberflutete Straßen. Das Sturmtief Fabienne forderte die Feuerwehr auch in St. Ingbert.
Umgestürzte Bäume und üpberflutete Straßen. Das Sturmtief Fabienne forderte die Feuerwehr auch in St. Ingbert. FOTO: Peter Waßmuth/ Feuerwehr St. Ingbert
(aub)