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Bauhof
Familien-Partei will Bauhof als Investorenmodell

St. Ingbert. Seit mindestens einem Jahrzehnt wird von Leitung und Mitarbeitern, von Interessierten und Sachverständigen die Situation des Bauhofs beklagt, schreibt die Familien-Partei. Er sei nicht nur einfach in die Jahre gekommen, er sei ein Sanierungsfall klagt die Partei. red

Roland Körner, Fraktionsvorsitzender der Familien-Partei bestärkt: „Die altersbedingten Missstände werden notdürftig hergerichtet, Schönwetterreden gehalten, nur gehandelt werde leider nicht.“ Die Partei verweist weiter auf die finanzielle Situation. Die allerwenigsten St. Ingberter würden mit den Mitarbeitern des Bauhofs in dieser Situation tauschen wollen. Dabei erbrächten die Mitarbeiter des Bauhofs wichtige Dienste für alle, doch nur die allerwenigsten würden diese Dienstleistung selbst vollbringen wollen.


Als beschämend empfinde es die Familien-Partei, dass vor diesem Hintergrund und vorm Hintergrund klammer Kassen kein Benehmen über Lösungen herzustellen sei – sowohl im Rat als auch mit dem Verwaltungschef. Überhaupt nur zu prüfen, ob ein neuer Bauhof über einen Investor/Projektentwickler abgebildet werden könne, werde schon abgeblockt. „Wenn ich als Stadt im Minimum zehn Millionen Euro nicht habe, wenn mir in Zeiten niedriger Zinsen dennoch die Hände gebunden sind und ich nach Landesvorgaben nicht investieren darf, dann muss ich nach kreativeren Lösungen suchen“, so Körner. Für einen Verwaltungschef sei dies unwürdig, für eine Partei, die das „S“ im Namen habe ebenso.