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Zeitunglesen soll vor allem Spaß machen

Zeitunglesen soll vor allem Spaß machen

Ob es technische Abläufe oder die Geschichte des Merkur waren – im Rahmen des Merkur-Projektes „Zeitung macht Schule“ gab es von Chefredakteur Michael Klein reichlich Informationen aus der Medienwelt.

Martina Risch und Bärbel Kessler-Danner von der VR-Bank Südwestpfalz mit Merkur-Chefredakteur Michael Klein und Klassenlehrerin Tina Druy (von links). Foto: nob Foto: nob

Jede Menge Informationen und spannende Geschichten finden die Leser jeden Morgen in ihrer Tageszeitung, die druckfrisch in ihren Briefkästen liegt. Auch die meisten Schüler der Klasse 4a der Ixheimer Breitwiesenschule lesen täglich eine Zeitung. Doch wie diese arbeitet, wissen nur wenige der Kinder. Gestern Vormittag hatten sie die Gelegenheit, dem Merkur-Chefredakteur Michael Klein alle die Fragen zu stellen, die sie im Bezug auf eine Tageszeitung interessierten. Während des derzeit laufenden medienpädagogischen Projektes "Zeitung macht Schule" erfahren die Jugendlichen, dass in der Zeitung neben wertvollen Tipps auch vieles über ihr Umfeld oder gar über sie selbst zu finden ist. Mit der Aktion sollen auch Kinder in diesem Alter schon ans Lesen gewöhnt werden. "Vor allem soll es euch Spaß machen", sagte Klein.

Bärbel Kessler-Danner von der VR-Bank Südwestpfalz, die der Schule die Zeitung finanziert hat, unterstrich die Bedeutung des Lesens einer Tageszeitung: "Es ist wichtig, zu wissen, was in der Welt und der Region passiert."

Seit zwei Wochen beschäftigen sich die Schüler bereits mit dem Aufbau der Zeitung, berichtete Klassenlehrerin Tina Druy. Besonders gefragt seien Sport- und Lokalberichte. Über Artikel, die besonders gut gefallen haben, haben die jeweiligen Schüler auch Inhaltsangaben vorgetragen.

Die Kinder hatten gestern eine Reihe von Fragen, die sie im Unterricht schon vorbereitet hatten. So wollen sie wissen, wie und wo der Merkur gedruckt wird. Die Neugier darüber, wo die Themen für Berichte herkommen, warum Klein den Beruf des Redakteurs gewählt hat, wie lange er für die Zeitung arbeitet oder wie viele Mitarbeiter für den Merkur tätig sind, galt es zu stillen. Die Geschichte des Merkur interessierte natürlich auch. "Wo kommt der Name Pfälzischer Merkur her", wollte ein Schüler wissen.