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Kosmetik-Verband: Weniger Nachfrage nach Make-up in der Corona-Krise

Uneitel durch die Krise : Weniger Nachfrage nach Make-up in der Corona-Krise

Aus dem Bett ins Home-Office – das geht auch ungewaschen und ungeschminkt. In der Video-Konferenz ist das Gesicht ohnehin pixelig. Und bei Verlassen des Hauses schützt der Mund-Nasen-Schutz vor Blicken auf den bleichen Teint.

Weniger Eitelkeit wegen Corona? Jedenfalls hat die Nachfrage nach Make-up in den letzten Wochen nachgelassen. Die Branche klagt über deutliche Umsatzrückgänge, vor allem im April. Der Kosmetikverband VKE spricht für diesen Monat von einem Minus von 60 Prozent. Hauptgrund sind nach Angaben des Branchenverbands aber die geschlossenen Geschäfte, Friseure und Kosmetikstudios. Der VKE geht davon aus, dass die Unternehmen in diesem Jahr durchschnittlich 20 Prozent weniger Umsatz haben werden.

Denn auch online kauften die Kunden weniger. Und obwohl die Corona-Einschränkungen gelockert und die Geschäfte wieder geöffnet sind, komme keine richtige Kauflaune auf, sagte Ruppmann. Vielleicht liegt es ja doch am lockeren Dresscode im Home-Office ...