Künstliche Ernährung: BGH lehnt Schadenersatz für Lebensverlängerung ab

Streit um künstliche Ernährung : Bundesrichter: Längeres Leben ist kein Schaden

Ärzte müssen kein Schmerzensgeld zahlen, wenn sie das Leben und damit auch das Leiden eines Patienten etwa durch künstliche Ernährung verlängern. Der Bundesgerichtshof (BGH) wies am Dienstag eine Schmerzensgeld- und Schadenersatzklage im Fall eines schwer kranken Manns zurück, der bis zu seinem Tod durch eine Magensonde künstlich ernährt worden war.

Es verbiete sich, Weiterleben als Schaden anzusehen, erklärten die Bundesrichter. (Az. VI ZR 13/18).

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