"Saarländisch" gibtes überhaupt nicht

"Saarländisch" gibtes überhaupt nicht

Dialekt"Saarländisch" gibtes überhaupt nichtZum Artikel "Deutsche hören lieber Pfälzisch als Saarländisch" (19. März) und zu anderen Texten Ich bin erstaunt: Im Saarland soll "Saarländisch" gesprochen werden

Dialekt"Saarländisch" gibtes überhaupt nichtZum Artikel "Deutsche hören lieber Pfälzisch als Saarländisch" (19. März) und zu anderen Texten Ich bin erstaunt: Im Saarland soll "Saarländisch" gesprochen werden. Die Initiatioren der Umfrage von Allensbach haben offenbar schlecht recherchiert, und die Saarbrücker Zeitung druckt den Befund leider ungeprüft ab. "Saarländisch" gibt es gar nicht!! Das Saarland ist in zwei Sprachräume aufgeteilt. Im Norden und Nordwesten wird Moselfränkisch gesprochen. Im Süden und Osten "Rheinfränkisch". Rheinfränkisch ist das, was der Nichtsaarländer gemeinhin als "Saarländisch" einordnet, nicht zuletzt dank unseres Komikers Heinz Becker. Dem "Moselfranken" fällt es leicht, Rheinfränkisch und "Letzebuergesch" zu erlernen. Dem Rheinfranken umgekehrt nicht. Fr&;d&;ric Becker, Merzig TiereAbgöttische Liebe für Knut und Flocke trügtZum Artikel "Saar-Tierschützer fordern Verzicht auf Festtagsbraten" (SZ von Ostern) Danke für diesen Beitrag: Grund zum Nachdenken über unsere zweigeteilte Tierwelt! Die Begeisterung über die süßen Tierkinder Knut und Flocke, deren Charme wohl jeder erliegt, auch ich, sollte uns eigentlich an die anderen Tiere und Tierkinder erinnern, die genau so gerne im Freien toben würden. Für Flocke wird ein ganzer Logistikstab tätig, um die Besucherströme zu lenken. Die gleichen Besucher haben aber unreflektiert andere Tierkinder (wie Lämmer zu Ostern) gegessen, ohne einen Gedanken an sie zu verschwenden. Wie bringt man seinen Kindern oder sich selbst bei, nicht nur gewisse Tiere so abgöttisch wie den kuscheligen Knut zu lieben? Andere werden verspeist. Lieselotte Schmitt, Thalexweiler