Ein "Saarländisch" gibt es überhaupt nicht

MundartEin "Saarländisch" gibt es überhaupt nicht Zum Artikel "Deutsche hören lieber Pfälzisch als Saarländisch" (19. März) und zu Leserbriefen Bei dieser neuen Allensbach-Umfrage wäre es ja ganz interessant, zu erfahren, welchen Dialekt die Meinungsforscher als saarländische Mundart unterstellt haben

MundartEin "Saarländisch" gibt es überhaupt nichtZum Artikel "Deutsche hören lieber Pfälzisch als Saarländisch" (19. März) und zu Leserbriefen Bei dieser neuen Allensbach-Umfrage wäre es ja ganz interessant, zu erfahren, welchen Dialekt die Meinungsforscher als saarländische Mundart unterstellt haben. In Wahrheit ist es doch so, dass hier ganz unterschiedliche Dialekte gesprochen werden, dass es also "das Saarländisch" überhaupt nicht gibt. Werner Fried, Neunkirchen HessenCharakterstärke oder Gesinnungslumperei Zum Artikel "Eine standhafte Abgeordnete und enttäuschte Linke" (SZ vom 12. März) Standhaftigkeit hat heute Seltenheitswert. Mit ihrem Mut tut Dagmar Metzger ihrer Partei einen großen Gefallen. Seit Kurt Schumacher, Erich Ollenhauer und Willy Brandt hat sich die alte Arbeiterpartei SPD von der kommunistischen SED distanziert. Es gilt abzuwarten, was heutzutage siegt: Charakterstärke oder Gesinnungslumperei. Hilde Dierkes, Saarbrücken LandgerichtEin Hakenkreuz deutet nicht auf 1920 hinZum Artikel "Von Deserteuren und Kleedieben" (15./16. März) Diesen Artikel habe ich als saarländischer Jurist mit großem Interesse gelesen. Die Repro-Fotografie des Landgerichts Saarbrücken kann jedoch kaum "um 1920" herum datiert werden. Beim genauen Hinsehen kann man über dem Haupteingang des abgebildeten Landgerichtsgebäudes ein überdimensional großes Hakenkreuz erkennen. Wolfgang Pennther, Saarlouis KosovoDie Serben haben einst Hitler Paroli gebotenZum Artikel "Deutschland erkennt Kosovo an" (21. Februar) Die Anerkennung des Kosovo durch die Regierung Merkel ist ein Dolchstoß in den Rücken des serbischen Volkes. Das serbische Volk war das einzige, das Adolf Hitler Paroli geboten hat bis zur bedingungslosen Kapitulation. In der gleichen Zeit waren gerade die Albaner das Rückgrat des Dritten Reiches auf dem Balkan. Alleine diese historische Tatsache hätte die deutsche Regierung zur Nachdenklichkeit ermuntern müssen. Ich habe mich mit einem Kosovo-Albaner unterhalten, für den ist Hitler heute noch ein Vorbild. Ich erkenne das (oder den) Kosovo nicht an. Günter Klein, Dirmingen

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