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Mayweather gibt sich ungewohnt kleinlaut

Mayweather gibt sich ungewohnt kleinlaut

Das Duell der beiden Weltergewichts-Weltmeister Floyd Mayweather jr. und Manny Pacquiao am 2. Mai elektrisiert die Box-Welt. In der Nacht zu Dienstag präsentierte sich Mayweather beim öffentlichen Training.

Der Mayweather Boxing Club in Las Vegas platzte aus allen Nähten, und auch eine Reihe von Promis wie Rapperin Lil' Kim oder Schauspieler David Hasselhoff schauten vorbei. Sie alle wollten sich das öffentliche Training von Floyd Mayweather jr. vor dem Mega-Kampf gegen Manny Pacquiao am 2. Mai in Las Vegas nicht entgehen lassen. Und sie bekamen ungewöhnliche Einblicke in das Seelenleben des Champions geboten. Er sei an einem Punkt angelangt, an dem der große Nervenkitzel verschwunden und Boxen nur noch ein Job sei, sagte der Champion, der bereits im vergangenen Jahr angekündigt hatte, seine Karriere 2015 beenden zu wollen. "Nein, ich genieße es nicht mehr so, wie ich es früher getan habe", sagte der 38-Jährige, der vor dem Kampf gegen Pacquiao als leichter Favorit gilt. "Es ist an einem Punkt, an dem es nur noch Geschäft ist. Es ist mein Job", sagte Mayweather, 2014 der bestverdienende Sportler der Welt.

Der Kampf in Nevada verspricht einen Rekord-Umsatz von etwa 400 Millionen US-Dollar und wird der größte in der Geschichte des Boxsports sein. Der US-Amerikaner Mayweather, in 47 Kämpfen unbesiegt, darf mit einer Börse von 150 Millionen Dollar (141 Millionen Euro) rechnen, die philippinische Ikone Pacquiao (57 Siege, fünf Niederlagen) wird 100 Millionen Dollar (92 Millionen Euro) kassieren.

Um die alte Leidenschaft wieder zu entfachen, setzte Mayweather zuletzt im Training neue Reize. Er ging Holz hacken oder drehte ein paar Runden im Schwimmbad. Die Arbeit im Ring stehe aber im Mittelpunkt. Davon konnten sich alle Besucher beim Training überzeugen.