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Dopingvorwürfe gegen Mayweather

Dopingvorwürfe gegen Mayweather

Wirbel um Box-Superstar Floyd Mayweather : Laut eines Berichts des Online-Magazins "SB Nation" hat der 38-Jährige im Vorfeld des Mega-Kampfes am 2. Mai gegen Manny Pacquiao (Philippinen) Kochsalz- und Vitamin-Injektionen erhalten und damit gegen die Richtlinien der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) verstoßen.

Während die Einnahme der Substanzen selbst keinen Bruch des Reglements darstellten, sei die intravenöse Verabreichung verboten gewesen. Mayweather, der für den Sieg gegen Pacquiao geschätzte 200 Millionen Euro kassiert hatte, wies die Berichte entschieden zurück. "Ich bin stolz, ein sauberer Athlet zu sein", teilte er am Freitag mit.

Unterstützung erhielt der Boxer von der US-Antidoping-Agentur Usada, die kein Fehlverhalten Mayweathers erkannte und zugleich die Berichte kritisierte. Diese hätten eine "Vielzahl von Fehlern" enthalten, hieß es in einer Usada-Stellungnahme. Zwar bestätigte die Usada die Injektion, Mayweather habe jedoch keine Regeln verletzt. Demnach hatte Mayweather auf Anfrage eine medizinische Ausnahmegenehmigung für die Infusion erhalten.

Der Wirbel überschattet Mayweathers Kampf an diesem Samstag gegen seinen Landsmann Andre Berto, dem wohl letzten Kampf seiner Karriere. In Las Vegas kann Mayweather mit einem Erfolg den Langzeit-Weltrekord von Legende Rocky Marciano von 49:0 Siegen einstellen.