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Zeit für Musik und Poesie in der „Blauen Stunde“

Tholey. "Blaue Stunde" heißt eine Lesungsreihe mit Musik am Tholeyer Schaumbergturm, zu der am Sonntag, 21. August, um 18 Uhr, Auftakt ist. Die literarische Mundart-Vereinigung Bosener Gruppe veranstaltet mit der Gemeinde Tholey dieses neue Format. Der Liedermacher Manf Pohlmann sorgt für die Musik. Der Sänger aus Bendorf tritt des Öfteren im Dreiländereck auf. Relinde Niederländer aus Homburg schreibt Gedichte und Kurzprosa in Mundart. In ihren Texten steht privates Erleben und Besinnen im Vordergrund. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der Bosener Gruppe. Der St. Wendeler Alfons Klein wurde 2013 in die Bosener Gruppe aufgenommen und veröffentlichte mehrere Bücher. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Gedichte, Satiren. red

"Blaue Stunde" heißt eine Lesungsreihe mit Musik am Tholeyer Schaumbergturm, zu der am Sonntag, 21. August, um 18 Uhr, Auftakt ist. Die literarische Mundart-Vereinigung Bosener Gruppe veranstaltet mit der Gemeinde Tholey dieses neue Format. Der Liedermacher Manfred Pohlmann sorgt für die Musik. Der Sänger aus Bendorf tritt des Öfteren im Dreiländereck auf. Relinde Niederländer aus Homburg schreibt Gedichte und Kurzprosa in Mundart. In ihren Texten steht privates Erleben und Besinnen im Vordergrund. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der Bosener Gruppe. Der St. Wendeler Alfons Klein wurde 2013 in die Bosener Gruppe aufgenommen und veröffentlichte mehrere Bücher. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Gedichte, Satiren.


Georg Fox aus Püttlingen ist Gründungsmitglied der Gruppe und war mehrere Jahre ihr Sprecher. Der Kulturpreisträger des Stadtverbandes Saarbrücken erhielt viele weitere Mundartpreise, unter anderem 2013 den Goldenen Lautsprecher von SR 3 Saarlandwelle.

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Hintergrund Die Bosener Gruppe ist nach eigenem Bekunden die größte Mundartautoren-Vereinigung in Südwestdeutschland. Sie entstand in der Folge des SR-Mundart-Symposiums in der Bosener Mühle. Mehr als 30 Mundartschriftsteller aus dem Saarland und umliegenden Gebieten gehören zu dieser literarischen Vereinigung. Ursprünglich war das Mundart-Kolloquium als lockerer Zusammenschluss von Mundartschreibenden der rhein- und moselfränkischen Regionalsprachen gedacht. red