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Haste Töne
Stehende Ovationen in der Margarethenkirche für Haste Töne

Sein Weihnachtskonzert gab der Gemischte Chor Haste Töne Niederkirchen in der Margarethenkirche mit Chorleiter Karl-Gerd Schäfer.
Sein Weihnachtskonzert gab der Gemischte Chor Haste Töne Niederkirchen in der Margarethenkirche mit Chorleiter Karl-Gerd Schäfer. FOTO: B & K / Franz Rudolf Klos
Niederkirchen. ) Der Chor Haste Töne Niederkirchen lud zum Adventskonzert in die Margarethenkirche nach Niederkirchen. „Das Konzert war dank der vielfältigen Werbung ausverkauft“, teilt Pressewart Josef Ohlmann mit. Von red

) Der Chor Haste Töne Niederkirchen lud zum Adventskonzert in die Margarethenkirche nach Niederkirchen. „Das Konzert war dank der vielfältigen Werbung ausverkauft“, teilt Pressewart Josef Ohlmann mit.


Der Chor zog mit Kerzenbeleuchtung in die Kirche ein und eröffnete mit „Herbei, oh Ihr Gläubgen“ das Konzert. Chorleiter Karl-Gerd Schäfer hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die afrikanischen Stücke „Siyahamba“ und „Mamalye“ trug Haste Töne temporeich und stimmgewaltig vor. Das Saxofon-Quartett „Spätlese“ (Peter Monz, Michael Neumann, Gerhard Köhler unter der Leitung von Karl-Gerd Schäfer) brachte als Gastensemble mit stimmungsvoller Literatur wie das „Agio F-Dur“, die „kleine Nachtmusik“ und ein „Quartett allegro“ von Wolfgang Amadeus Mozart musikalische Abwechslung.

Martina Kremp und Eva Colle sangen das Stück „Pie Jesu“ von Andrew Lloyd Webber, am E-Piano von Ina Laub begleitet, und heimsten begeisterten Applaus ein. Eine kleine Gruppe des Chores (Bernhard Schulz, Peter Brill, Josef Ohlmann, Karl-Gerd Schäfer, Anja Faust, Stefanie Leist, Martina Kremp, Monika Erhardt und Eva Colle) zog die Zuhörer mit dem „Engelsterzett“ und dem „Andachtsjodler“, der bei fast völliger Dunkelheit vorgetragen wurde, in ihren Bann.



Die Interpreten hatten nur eine kleine Kerze als Lichtquelle, sodass eine adventliche Atmosphäre entstand. Der 2. Block begann mit „Halleluja“ von Leonard Cohen, am E-Piano von Ina Laub begleitet und wurde mit „Mary’s Boy Child“ und „Christmas in the old man’s hat“ weitergeführt.

Mit den Stücken „Sleigh Ride“ von M. Paris/L. Anderson und „Halleluja“ aus dem Messias von Georg Friedrich Händel, setzte das Saxofon-Quartett die Programmfolge fort, wobei sicherlich der Höhepunkt das Stück „Ulla in Afrika“ von Wiberny war.

Im letzten Block des Chores ging es emotional zu. Zu hören waren unter anderem das „Trommellied“ im Arrangement von Lüderitz, das Wiegenlied „Still, still, still“ und „Christmas Lullaby“ von John Rutter. Zum Abschluss sang der Chor das spanische „Feliz Navidad“ von José Féliciano, und einige Chormitglieder wünschten darin in verschiedenen Sprachen „Frohe Weihnachten“.

Das Publikum bedankte sich mit stehenden Ovationen und verlangte eine Zugabe. Hier war „Spätlese“ bei dem Stück „Christmas in the old man’s hat“ eingebunden und ein kleines Solo von Karl-Gerd Schäfer mit dem Saxofon angehängt worden. Stefanie Leist führte mit rhetorischer Brillanz und humorvollen Nuancen durch das Programm. Zum Abschluss sang der Chor mit dem Publikum gemeinsam das Lied „Irische Segenswünsche“.