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Gala-Auftritt der Moskitos

Egal, gegen wie viele Gegenspielerinnen: Anna Bermann setzte sich am Kreis im wieder durch und macht ein Dutzend Treffer. Foto: Horst Klos
Egal, gegen wie viele Gegenspielerinnen: Anna Bermann setzte sich am Kreis im wieder durch und macht ein Dutzend Treffer. Foto: Horst Klos FOTO: Horst Klos
Marpingen. Mit ihrer besten Saisonleistung haben die Oberliga-Handballerinen der HSG Marpingen-Alsweiler am Samstag ihr Heimspiel gegen die VTV Mundenheim mit 34:21 gewonnen. Dabei spielten die Moskitos ab der 15. Minute wie aus einem Guss. frf

In der Heimpartie gegen die VTV Mundenheim haben die Moskitos des Handball-Oberligisten HSG Marpingen-Alsweiler einen spielerischen Höhenflug unternommen. "Es war das bislang stärkste Spiel, seit ich die Mannschaft trainiere", meinte HSG-Trainer Thorsten Hell. Sein Team verdiente sich den 34:21 (14:10)-Kantersieg, weil es sich von Minute zu Minute steigerte.

Die Gäste aus Mundenheim legten in der Anfangsphase ein hohes Tempo vor und führten sogar mit 6:4. "Die Mannschaft ist aber nicht hektisch geworden. In der Phase war das mit Sicherheit nicht einfach", sagte der Trainer. Im Tor zeigte dann Giulia Wilhelmi eine überragende Leistung, davor bekamen die Abwehrformation der Moskitos ihre Gegenspielerinnen immer besser in den Griff. Was folgte, verdient das Prädikat Gala-Auftritt. Zur Halbzeit nahm die HSG eine 14:10-Führung mit in die Kabine. "In der zweiten Hälfte hat die Mannschaft das umgesetzt, war wir besprochen haben", freute sich Hell. Sein Team ließ im Angriff den Ball variabel laufen und traf die richtigen Entscheidungen. Dadurch rappelte es gehörig im Mundenheimer-Kasten. Mal servierte Mittespielerin Carolin Wegmann der treffsicheren Anna Bermann am Kreis mustergültig das Spielgerät oder die Außenspielerinnen versteckten die Kugel im VTV-Tor. Laura Hahn von der rechten Seite gleich fünfmal. Über links war auch Lisa Groß erfolgreich. "Sie hat im Training große Fortschritte gemacht", lobte Hell.

In der 50. Minute legte die HSG zehn Tore zwischen sich und Mundenheim. "Wir haben in keinem Moment das Tempo rausgenommen und unkonzentriert agiert", stellte Hell positiv fest. Die letzten zehn Minuten waren ein Schaulaufen und der hohe 34:21-Erfolg spiegelte den Leistungsunterschied zwischen beiden Mannschaften korrekt wider. Es war der achte Sieg am Stück. Am kommenden Samstag, 17 Uhr, tritt der Tabellenzweite beim Neunten FSV Mainz 05 II an.

Die Tore für die HSG: Anna Bermann (12/3), Laura Hahn (5), Nadine Klein (4), Lisa Groß, Lara Hanslik (je 3), Lisa Meier (3/1), Britta Buchholz (2), Marie Kiefer, Sara Urhahn (je 1).