| 20:24 Uhr

Kappensitzung der Faasendrebellen
Witze, Tänze und freche Sprüche

Die Jugendgarde führt bei der Kappensitzung der Faasend Rebellen in der Steinrauschhalle ihren Tanz auf.
Die Jugendgarde führt bei der Kappensitzung der Faasend Rebellen in der Steinrauschhalle ihren Tanz auf. FOTO: Johannes A. Bodwing
Steinrausch. Rund 750 Narren lassen sich die Kappensitzung der Faasend Rebellen in der Steinrauschhalle nicht entgehen.

Zum Biotop für Witze, Tänze und freche Sprüche machten die Faasend Rebellen am Freitagabend die Steinrauschhalle. Und mit rund 750 Zuschauern war eine der größten Hallen im Landkreis nochmals voller als im Vorjahr. Auf der breiten Bühne präsentierten sich Tanzgruppen in fantasievollen Kostümen. Die Minigarde zeigte gleich zum Start des Abends rebellische Mignons und zündete damit das Stimmungsfeuer im Saal.



Das „stressige Wochenende“ von Eleonore Meyer (Frohsinn St. Ingbert) wurde fürs Publikum zur ersten Zwerchfell-Attacke aus der Bütt. Dem setzte das humoristische Eigengewächs, Michelle Reinsbach, noch eins drauf als „Prinzessin im Führerscheinstress“. Herrschte einmal Schweigen in der Bütt, tobten begeisternde Tänzerinnen über die Bühne. Die Jugendgarde sowie Juniorengarde und Ü-15-Garde marschierten zu flotten Musikstücken, zelebrierte den Schautanz „Ich bin Ich“. Als Eskimos tanzte die Juniorengarde „Zu Hause“ im kühlen Norden. Mit blinkenden Hüten und Schuhsohlen zeigten die Legendary Mega Dancer die Geschichte der Tanzmusik. Höchstleistungen lieferten die Solistinnen sowie das Tanzpaar Mergime Zejnullahi und Lars Brommert. Eine ungewöhnliche Choreographie hatte die Aktivengarde mit „Das Leben – von einfach war nie die Rede“ parat.

Als „Miss Lyoner“ machte Sarah Jost aus Saarwellingen die Narren rund. „De Wuschd“ aus Spiesen (Klaus Reichard) forderte die Lachreflexe. Andrea Becker und Thorsten Engel veranstalteten „Unter jedem Dach ein Krach“. „Denk ich an dich im Badekleid“, jammerte sie, „brauch ich was gegen Übelkeit.“

Vor dem Finale hatten die Faasend Rebellen nochmal ausgelassene Partylaune eingebaut. Zum Vorglühen brachte das Duo „Dreierpasch“ das Publikum auf die Beine. Dann trieben „Die Konsorten“ den musikalischen Pegel bis zum Anschlag.

(az)