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Kappensitzung in der Primshalle
Spitze Reden und flotte Tänze begeisterten

Der Nachwuchs aus der Minigarde kam als flotte Bienchen daher.
Der Nachwuchs aus der Minigarde kam als flotte Bienchen daher. FOTO: Merkel Carolin / Carolin Merkel
Schmelz. Kirchenchor St. Stephan Bettingen lud in der ausverkauften Primshalle zur Kappensitzung „über den Wolken“ ein.

() „Über den Wolken“ feierte der Kirchenchor St. Stephan Bettingen in der fast ausverkauften Primshalle in Schmelz seine 62. Kappensitzung. Schon der Einmarsch der Akteure versprach ein abwechslungsreiches Programm aus spitzen Reden und flotten Tänzen. Durch den närrischen Abend führte Sitzungspräsidentin Silke Philippi. Sie ist seit 2005 an der Spitze des ausnahmslos weiblichen Elferrates, seit vergangenen Jahr hat sie zudem den Vorsitz des Kirchenchores übernommen.


Philippi sorgte mit ihrer ansteckenden Fröhlichkeit bereits am frühen Abend dafür, dass das Narrenvolk frohgelaunt und doch aufmerksam zugleich die zahlreichen Beiträge auf der Bühne verfolgte. Mit der stolzen Zahl von 130 Tänzerinnen und Tänzern ist die Sitzung des Kirchenchores sicherlich ein tänzerischer Höhepunkt in der Schmelzer Fastnacht. Die jüngsten von ihnen, die 20 kleinen Bienchen im Alter zwischen drei und sechs Jahren, durften den Abend tänzerisch eröffnen. Sie summten fröhlich über die Bühne und verblüfften mit Hebefiguren und Spagat. Am Ende wollte das Narrenvolk den Tanznachwuchs natürlich nicht ohne Zugabe davonschwirren lassen.

Aber auch in der Bütt ist für Nachwuchs gesorgt, hier bestanden die elf Jahre alte Marie Philippi, Tochter der Präsidentin und ihre gleichaltrige Freundin Sophie Weber die Feuertaufe. Als liebevolles, aber recht zickiges Geschwisterpaar kamen die zwei daher und begeisterten nicht nur leidgeplagte Eltern mit ihren flotten Sprüchen. Die hatte auch Engel Gertrud Morbe, ehemalige Sitzungspräsidentin, mit dabei. Sie machte Werbung für den Himmel, der Hölle kann sie nichts abgewinnen. „Hier im Himmel reden alle eine Sprache: Schmelzer Platt“, verkündete sie und erhielt dafür viel Beifall.



Den gab es zur frühes Stunde auch für die vier Tanzmariechen, die mit überaus akrobatischen Choreografien für staunende Gesichter sorgte. Aber nicht nur zuschauen war angesagt, das Narren Volk wurde dank der beiden Musiker Chris und Bernd auch immer wieder zum Schunkeln aufgefordert. Bis spät in die Nacht schallte übrigens der ganz ureigene Schlachtruf „MMM -Hoi“ durch die Primshalle.