| 20:32 Uhr

Brandstiftung in Saarbrücken
Zwei Brände in einer Straße: Verdacht auf Brandstiftung

Saarbrücken. Gleich zwei Brände in der Breiten Straße in Saarbrücken-Burbach haben die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr in Atem gehalten. Gegen 6.40 Uhr seien mehrere Notrufe eingegangen, teilen Feuerwehr und Polizei mit. Laut Feuerwehr seien in den Mehrfamilienhäusern die Treppenhäuser verraucht gewesen, sodass insgesamt 36 Menschen auch über Drehleitern gerettet werden mussten. Sieben Menschen kamen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Der Malteser Hilfsdienst kümmerte sich um die Bewohner, ein Bus der Stadtwerke wurde an die Einsatzstelle gebracht. Gegen 8.15 Uhr war der Brand gelöscht. Es waren 60 Feuerwehrleute im Einsatz. Rettungsdienst und Malteser waren mit 40 Personen vor Ort. Von Ute Kirch
Ute Kirch

Gleich zwei Brände in der Breiten Straße in Saarbrücken-Burbach haben die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr in Atem gehalten. Gegen 6.40 Uhr seien mehrere Notrufe eingegangen, teilen Feuerwehr und Polizei mit. Laut Feuerwehr seien in den Mehrfamilienhäusern die Treppenhäuser verraucht gewesen, sodass insgesamt 36 Menschen auch über Drehleitern gerettet werden mussten. Sieben Menschen kamen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Der Malteser Hilfsdienst kümmerte sich um die Bewohner, ein Bus der Stadtwerke wurde an die Einsatzstelle gebracht. Gegen 8.15 Uhr war der Brand gelöscht. Es waren 60 Feuerwehrleute im Einsatz. Rettungsdienst und Malteser waren mit 40 Personen vor Ort.


Die Brandorte lagen nach Polizeiangaben nur etwa 200 Meter voneinander entfernt. In beiden Fällen gehen die Beamten von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die Ermittlungen dazu dauern noch an, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte. Im Haus Nummer 44 sei Feuer im Treppenhaus gelegt worden. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar, die Menschen kamen bei Freunden oder in der Jugendherberge unter. In der Nummer 69 entstand der Brand im Keller, hier konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter Tel. (06 81) 962 21 33