Forum für Brust- und Genitalkrebs: Forum für Brust- und Genitalkrebs

Forum für Brust- und Genitalkrebs : Forum für Brust- und Genitalkrebs

Am kommenden Samstag kann man sich an der Universitätsfrauenklinik informieren

(red) Am Samstag, 2. September veranstaltet die Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin am Universitätsklinikum ein Brust- und Genitalkrebs-Forum. Der Aktionstag richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte. Von 10 bis 15 Uhr informieren Experten der Klinik und externe Referenten über aktuelle Aspekte der Diagnostik und Therapie bei Brust- und Genitalkrebs. Die Veranstaltung findet im Großen Hörsaal der Frauen- und Kinderklinik (Gebäude 9, Dachgeschoss) am Uniklinikum  statt, der Eintritt ist frei.

„Wir wollen vor allem auf die Alltags-Fragen und die Sorgen der Betroffenen eingehen“, erklärt Klinikdirektor Professor Erich-Franz Solomayer. In zahlreichen Kurzvorträgen werden Spezialisten der Universitäts-Frauenklinik aktuelle Aspekte der Diagnostik und Therapie rund um das Thema Brust- und Genitalkrebs vorstellen. Beiträge aus diesem Bereich befassen sich unter anderem mit Schmerztherapie, neuen Medikamenten, Vorsorgeuntersuchungen, Vulvabeschwerden, Inkontinenz und dem Kinderwunsch nach einer Krebserkrankung. Daneben wird zu ganz alltäglichen Themen informiert. So wird es Schminktipps und einen Bindekurs für Kopftücher geben sowie einen Kurzvortrag darüber, wie die Betroffenen Haut, Haare und Nägel am besten pflegen. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch Vertreter von Selbsthilfegruppen ihre Aktivitäten vorstellen.

In einer Fragerunde können die Teilnehmer mit den Experten ins Gespräch kommen. Es findet zudem eine Führung durch die Frauenklinik statt. Interessierte erhalten dabei einen Einblick in das Brustzentrum, wo die neuesten Ultraschall- und Mammografie-Geräte gezeigt und erklärt werden, ebenso steht der OP-Bereich auf dem Programm.

Man sollte früh damit anfangen, die Brust regelmäßig kontrollieren zu lassen, hier eine Mammographie. Foto: dpa/A3430 Bernd Thissen

„Die Betroffenen können so einmal hinter die Kulissen blicken, denn eine Krebsbehandlung beinhaltet weit mehr als nur die Untersuchung und die Operation in einer Klinik“, so der Stellvertretende Klinikdirektor Professor Ingolf Juhasz-Böss.

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