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Honzrath hat den Titel noch nicht abgehakt

Honzrath hat den Titel noch nicht abgehakt

Honzrath. Die SG Perl-Besch II marschiert in der Fußball-Kreisliga B Merzig in Richtung Meisterschaft. Die Verbandsliga-Reserve um Trainer Ralf Schmitt hat in dieser Saison noch kein Spiel verloren und erst neun Gegentore in 19 Spielen bekommen

Honzrath. Die SG Perl-Besch II marschiert in der Fußball-Kreisliga B Merzig in Richtung Meisterschaft. Die Verbandsliga-Reserve um Trainer Ralf Schmitt hat in dieser Saison noch kein Spiel verloren und erst neun Gegentore in 19 Spielen bekommen. Wer kann dem Ligaprimus noch gefährlich werden? Vielleicht der Tabellendritte Sportverein Honzrath, der an diesem Sonntag um 15 Uhr Gastgeber von Perl-Besch II ist. Honzrath ist nach einer Schwächephase wieder in Topform. Zuletzt fertigte der SV den Tabellenzweiten und Lokalrivalen FC Düppenweiler mit 4:1 ab. Honzraths Trainer Nikolaus Klauck sagt zur Meisterschaft: "Ich bin ein optimistischer Mensch. Wir wissen, dass immer noch eine Chance auf Platz eins besteht." Diese Minimalchance wolle er am Schopf packen. Was es heißt, den Titel auf den allerletzten Drücker zu gewinnen, hat vor zwei Jahren der SV Merchingen vorgemacht. Der SV setzte sich in einem Herzschlagfinale gegen die lange Zeit als sicherer Meister angesehene SG Faha-Weiten durch. "Wenn Perl-Besch sich nicht ganz blöd anstellt, sollte der Vorsprung ausreichen. Wir haben aber schon beim 0:0 im Hinspiel gemerkt, dass Perl-Besch keine Übermannschaft ist. Wir versuchen am Sonntag jedenfalls, ein gutes Spiel abzuliefern", sagt Klauck. Zuletzt konnte der Trainer auf den kompletten A-Jugendkader zurückgreifen. "Wir wollen hier in Honzrath verstärkt auf die eigene Jugend bauen. Wenn die Spielklassenreform in den nächsten Jahren kommt, müssen wir gute Strukturen haben, um weiterhin oben mitmischen zu können", erläutert Klauck die Ziele des Vereins.Er wird dem B-Ligisten aber nicht mehr als verantwortlicher Trainer zur Verfügung stehen. Klauck macht zum Saisonschluss aus gesundheitlichen Gründen Platz für einen neuen Mann: seinen ehemaligen Kollegen aus Reimsbacher Zeiten, Klaus Seger. "Es gab zwei, drei Kandidaten für meine Nachfolge. Da ich Klaus gut kenne und weiß, wie er arbeitet, haben wir uns für ihn entschieden. Ich werde weiterhin im Hintergrund tätig sein", sagt Klauck.