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Bankenverband
Wie soll es nach dem Abitur weiter gehen?

Schüler versammelten sich im Filmraum des AlbertusMagnus-Gymnasiums zur Info-Veranstaltung über Ausbildungen und Studiengänge.
Schüler versammelten sich im Filmraum des AlbertusMagnus-Gymnasiums zur Info-Veranstaltung über Ausbildungen und Studiengänge. FOTO: Selina Summer
St. Ingbert. Das Albertus-Magnus-Gymnasium bot seinen Schülern eine Berufs- und Studienvorbereitung an.

Eines wissen die Schüler der Klassenstufe 11 des Albertus-Magnus-Gymnasiums bereits ganz sicher: „Nächstes Jahr schreiben wir unser Abitur.“ Wie es danach weiter gehen wird, ist vielen allerdings noch nicht so recht klar. Dafür bot das Gymnasium nun bereits zum neunten Mal eine Berufs- und Studienvorbereitung an – koordieniert von den Lehrern Stephan Friedrich und Robert Hachenthal.



Friedrich Gusenburger, der Vorsitzende des Bankenverbandes, setzte sich auch in diesem Jahr wieder für das Projekt ein und holte unterschiedliche Betriebe an Bord. Darunter die Drogeriemarktkette dm, Firma Voit, die saarländische Polizei sowie die Hypovereinsbank. Im Vorfeld konnten die Schüler wählen, an welcher Trainingsgruppe der jeweiligen Betriebe sie teilnehmen wollten. In unterschiedlichen Räumen des Schulgebäudes trafen sie letzte Woche mit den Gastreferenten zusammen. Neben den Stärken und Interessen war vor allem das Erstellen einer korrekten Bewerbung ein Thema. Wie hat das Anschreiben auszusehen? Worauf wird besonders Wert gelegt? Was gehört in einen Lebenslauf und was nicht?

Aber nicht nur graue Theorie wartete auf die Abituranwärter. So wurden auch Vorstellungsgespräche mittels Rollenspielen geprobt und der Bewerbungs- und Ausbildungsablauf in den unterschiedlichen Unternehmen erläutert. Zum Beispiel erklärte Kriminalhauptkommissar Roland Altmeyer ganz genau, welchen Werdegang man absolvieren muss, um bei der Polizei einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Außerdem bot er einen „Tatort zum Anfassen“ an, bei dem die Schüler einen Einblick in die Arbeit der Behörde erhielten.

Bei der Firma Voit ging Personalsachbearbeiterin Claudia Küster gemeinsam mit Sabine Ambos von der Agentur für Arbeit unter anderem auf das Thema Lücken im Lebenslauf ein und brachte auch die Wichtigkeit der verwendeten Materialien einer Bewerbungsmappe und die Bedeutung des Korrekturlesens an.

Souverän präsentierten diese Themen auch die Referenten der Hypovereinsbank. Die beiden Auszubildenden Selina Salm und Pascal Enders berichteten den Zuhörern von ihren Erfahrungen. Friedrich Gusenbruger, der selbst einmal für diese Bank tätig war, richtete an jede Trainingsgruppe persönliche Grußworte. „Seien Sie neugierig“, forderte er auf. „Stellen Sie Fragen.“ Das ließen sich die Schüler nicht zweimal sagen. „Es hat Spaß gemacht und es hat sich gelohnt“, stellte der Vorsitzende des Bankenverbandes abschließend fest. Geplant ist, das Projekt auch in den kommenden Jahren anzubieten.