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Orgelmatinée
Eine Orgelmatinee in St. Hildegard

St. Ingbert. Die nächste Orgelmatinee in der Kirche St. Hildegard in St. Ingbert findet am Sonntag, 4. März, statt. An der Orgel ist Dekanatskantor Christian von Blohn. Das Konzert steht unter dem Titel „Musik zur Passion“. Zu Beginn erklingt von Johann Sebastian Bach die Partita diverse sopra il Chorale „Sei gegrüßet, Jesu gütig“ BWV 768. Diese ist der größte und bedeutendste von vier Choralvariationszyklen, die Bach hinterlassen hat. „Sei gegrüßet, Jesu gütig“ ist ein Fastenlied aus dem 17. Jahrhundert. Der Choral zu Beginn und die Variationen I – V sowie VII sind manualiter und die Verse VI und VIII – XI mit Pedal ausgeführt. Die Variation XI bildet mit einem prächtigen, fünfstimmigen Plenumsatz den Schluss. red

Die Komposition „Apparition de l’Église éternelle“ („Erscheinung der ewigen Kirche“) ist ein frühes Werk von Olivier Messiaen und präsentiert sich in einer Bogenform. Das Stück hat ein sehr langsames Tempo und entwickelt sich unter Verwendung kleinster Strukturen von Intervallen, Rhythmen und Metren in ein großes Crescendo in der Mitte des Werkes, um danach bis zum letzten Takt ins Pianissimo zu decrescendieren. Mozarts Fantasie für eine Orgelwalze in f-Moll KV 608 ist eine Komposition für mechanische Instrumente mit Pfeifenwerk. Den Abschluss des Konzerts bildet von Thiery Escaich die Komposition „Évocation II“. Dieses Werk zeigt einen expressiven Charakter, wobei die Musik sich mit rhythmischen, oft heftigen Bewegungen verbindet.


Die Matinee beginnt um 11 Uhr nach dem Gottesdienst. Der Eintritt ist frei, aber Spenden zur Finanzierung der Konzertreihe sind willkommen.