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Arbeitsmarkt
Die Arbeitslosigkeit in St. Ingbert ist erneut gesunken

St. Ingbert. Auch wenn das offizielle Ausbildungsjahr schon begonnen hat, gibt es noch freie Stellen auf dem Ausbildungsmarkt. red

Die Arbeitslosigkeit im Saarpfalz-Kreis ist erneut unter den Vorjahreswert gesunken. Außerdem gibt es merklich mehr offene Stellen als noch vor einem Jahr. Das teilte die Agentur für Arbeit Saarland mit.


Im August waren im Saarpfalz-Kreis 3790 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 109 weniger als im Juli und 247 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,9 Prozent und damit um 0,4 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr. In St. Ingbert waren im August 1021 Arbeitslose gemeldet, 73 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote lag damit bei 5,3 Prozent.

„Die Ferienzeit geht zumeist mit einer kurzzeitigen Flaute auf dem Arbeitsmarkt einher, weshalb die Arbeitslosenzahlen in den Sommermonaten zeitlich begrenzt ansteigen. Im Spätsommer und Herbst belebt sich das Personalgeschäft nochmals“, sagt Jürgen Haßdenteufel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland.



Die wenigsten Sorgen macht Haßdenteufel sich um den Personenkreis der unter 25-Jährigen, die kürzlich ihre Ausbildung abgeschlossen haben. „Mit ihrer Qualifikation haben diese jungen Fachkräfte die besten Chancen, rasch eine feste Stelle zu finden und in ein erfolgreiches Berufsleben zu starten.“

Im Saarpfalz-Kreis suchten seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 596 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, 0,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig wurden 966 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 3,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Am statistischen Zähltag im August waren noch 85 Jugendliche unversorgt und noch 231 Stellen unbesetzt. „Der Ausbildungsmarkt befindet sich aktuell auf der Zielgeraden. Auch wenn viele Jugendliche am 1. August in die Ausbildung gestartet sind, ist dies für noch unversorgte Bewerberinnen und Bewerber kein Grund, die eigenen Bemühungen resigniert einzustellen. Auch nach dem offiziellen Beginn des Ausbildungsjahres haben Ausbildungssuchende und Betriebe noch gute Chancen zueinander zu finden“, betont Haßdenteufel.