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Fußball
Stadtmeisterschaften unter dem Hallendach

ERBACH. Insgesamt 500 Zuschauer waren am vergangenen Wochenende bei den Homburger Hallenfußball-Stadtmeisterschaften der Jugend im Sportzentrum Homburg-Erbach vor Ort. Diese Titelkämpfe wurden seit längerer Zeit wieder erstmals unter dem Hallendach ausgetragen. Veranstalter war der Homburger Stadsportverband, Ausrichter der SV Kirrberg. „Die terminliche Abstimmung mit den beteiligten Vereinen war im Sommer immer schwieriger geworden. In diesem Jahr haben wir zwischen Saisonende und Beginn der Sommerferien gerade einmal ein Zeitfenster von vier Wochen. Und da will natürlich jeder Verein ein Turnier spielen und hat viele Verpflichtungen mit den Partnervereinen“, sagt Michael Kuhlgatz vom Stadtsportverband. Von Stefan Holzhauser

Von daher ist man nun neue Wege gegangen und setzt ab sofort stets auf das dritte Januar-Wochenende als fester Austragungstermin. Somit könnten die Vereine immer perfekt planen. Im Sommer hätten bei Vereinen auch Unsicherheiten bestanden, ob Abgänge beziehungsweise Neuzugänge eingesetzt werden dürften – ob also bereits die neue Saison gelte, oder doch noch die alte. Von daher setze der Stadtsportverband bei diesen Jugendmeisterschaften künftig nur noch auf die Winterzeit. Es gebe stets wechselnde Ausrichter. Im kommenden Jahr sei dann turnusgemäß der SV Reiskirchen an der Reihe. Das Turnier sei emotional, aber dennoch sehr fair, über die Bühne gegangen. Es wurde also auf Anhieb gut angenommen.



Auch Martin Simon vom SV Kirrberg zog eine zufriedene Bilanz. „Wir vom SV Kirrberg hatten ungefähr 40 Helfer im Einsatz. Ihnen gilt mein großer Dank, denn ohne sie wäre die Ausrichtung einer solchen Großveranstaltung nicht möglich“, sagt Simon. Kuhlgatz ergänzt: „Wir werden uns noch einmal zusammensetzen und darüber reden, was wir für nächstes Jahr noch optimieren können. Es wird aber auf jeden Fall stets im Sportzentrum Homburg-Erbach gespielt.“

Eine der siegreichen Mannschaften war die F-Jugend der JFG Königsbruch. „Die Jungs hatten von Beginn an den absoluten Siegeswillen. Das war bei diesem sehr engen Turnier letztlich entscheidend“, freute sich Trainer Martin Magold.