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Schneidewind wird 50
Oberbürgermeister Schneidewind wird heute 50

Rüdiger 
Schneidewind
Rüdiger Schneidewind FOTO: Robby Lorenz
Homburg. Für einen echten Fastnachter ist ein „runder“ Geburtstag im Grunde nicht so relevant. Hier spielen eher die krummen Zahlen eine Rolle. Im vergangenen Jahr wurde Rüdiger Schneidewind 7 x 7 Jahre alt — schon eher eine närrische Zahl.

Was allerdings nichts anderes bedeutet, als dass der Homburger Oberbürgermeister im „richtigen“ Leben heute 50 wird. Auf einen großen Empfang wird der Verwaltungschef aufgrund des weiter auf sich wartenden Gerichtsverfahrens verzichten. Wie er unsere Zeitung verriet, will er am Abend bei einer SPD-Veranstaltung im kleinen Kreis mit engsten Freunden feiern.


Rüdiger Schneidewind kann 2018 auch auf 20 Jahre Tätigkeit im Homburger Rathaus zurückblicken. Damals kam der gebürtige Dillinger, der in Saarlouis sein Abitur gemacht und in der Landespartei der Grünen erste politische Erfahrungen gesammelt hat, nach Homburg und wurde hier sesshaft. Zunächst war er ab 1. September 1998 hauptamtlicher Beigeordneter der Stadt, damals noch unter Oberbürgermeister Reiner Ulmcke. Kurze Zeit später verließ er die Grünen und trat den Sozialdemokraten bei. Im Sommer 2014 dann gewann Schneidewind im zweiten Wahlgang der Direktwahl für das Oberbürgermeisteramt, das er bis heute inne hat.

Die große Leidenschaft Schneidewinds ist die Fastnacht. Seit 2001 wirkt der Vater einer Tochter in der Narrenzunft mit, seit 2002 ist er deren Erster Zunftmeister, also Vorsitzender. Aber das ist nur die eine Seite des ehrenamtlichen Engagements neben seiner Arbeit im Rathaus. So hat er auch den Vorsitz des Vereins für altersübergreifende Palliativversorgung inne.



(pn)