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Netzwerk soll Perspektiven geben

Homburg. Mütter mit Migrationshintergrund sollen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt werden: Das ist das Ziel des neuen Projekts „Fit für den Beruf“. Die Maßnahme ist auf zwölf Monate angelegt und wurde jetzt vorgestellt. bea

Ein neues Projekt zur beruflichen Integration für Mütter mit Migrationshintergrund läuft in den kommenden Tagen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises an. Hinter dem Projekt "Fit für den Beruf" steht ein ganzes Netzwerk an Einrichtungen, um den Frauen eine neue Perspektive zu geben. Das bundesweite Modellprojekt hat 83 Standorte in der Republik - für das Saarland ist die Initiative des Saarpfalz-Kreises einzigartig.

Zur Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung aller Partner hatte das federführende Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises ins Café Frauenzimmer an den Scheffelplatz eingeladen. Und gekommen waren alle, die sich an diesem Vorhaben zur Integration von Müttern mit Migrationshintergrund zusammengefunden haben: "Fit für den Beruf" ist ein Kooperationsprojekt von Saarpfalz-Kreis, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz, dem Jobcenter Saarpfalz-Kreis, der Agentur für Arbeit Saarland, dem Netzwerk Integration durch Qualifizierung und saar.is. Es wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), den Europäischen Sozialfond (ESF) und die Europäische Union gefördert.

Der Erste Kreisbeigeordnete des Saarpfalz-Kreises, Theophil Gallo , betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung solcher Projekte gerade vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung unserer Region und dem Aspekt der Einbindung von ausländischen Mitbürgerinnen in unsere Gesellschaft. Sein Dank galt dabei allen am Projekt Beteiligten, im Besonderen dem Team des Frauenbüros unter der Leitung von Birgit Rudolf, die sich seit Jahren mit unterschiedlichen Aktionen und Projekten um die Integration ausländischer Frauen verdient gemacht haben.

Die Frauenbeauftragte des Saarpfalz-Kreises, Birgit Rudolf, nutzte die Gelegenheit, um das neue Modellvorhaben detailliert vorzustellen. Ziel des Projektes sei es, Mütter mit Migrationshintergrund beim Einstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Weitere Bausteine der rund zwölf Monate dauernden Maßnahme sind individuelles Coaching und Mentoring. Beim Mentoring wird der Teilnehmerin eine Mentorin zugeordnet, die sie bei ihrer beruflichen Entwicklung begleitet. Die Mentorinnen sind mit der Lebensrealität von Migrantinnen vertraut und können der Teilnehmerin Zugang zu ihren professionellen und persönlichen Netzwerken verschaffen, Unterstützung bei Bewerbungen anbieten, Mut für den Bewerbungsprozess machen, bei entsprechender Branche Kenntnisse der jeweiligen Arbeitsplatzkultur vermitteln und auf diese Weise eine Verbesserung der Arbeitsmarktchancen ermöglichen. Die Einleitung des Anerkennungsverfahrens ausländischer Bildungsabschlüsse sowie regelmäßige stattfindende berufsbezogene Vorträge runden das umfangreiche Angebot an Einzelmaßnahmen dann noch ab.

Birgit Rudolf, die die Projektleitung hat, betonte abschließend, dass die Teilnehmerinnen je nach Bedürfnislage die Gelegenheit erhalten, die komplette Maßnahme, die sich über zwölf Monate erstreckt, zu durchlaufen oder auch nur einzelne Module zu wählen, die sich untereinander kombinieren lassen.

Weitere Informationen zum Projekt "Fit für den Beruf" sind erhältlich beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon: (0 68 41) 104 71 38, E-Mail: frauenbuero@saarpfalz-kreis.de.

saarpfalz-kreis.de