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Lust auf den Bliesgau machen

Die Schönheiten der Landschaft im Bliesgau können Gäste als auch Einheimische genießen. Foto: Eike Dubois/Saarpfalz-Touristik
Die Schönheiten der Landschaft im Bliesgau können Gäste als auch Einheimische genießen. Foto: Eike Dubois/Saarpfalz-Touristik FOTO: Eike Dubois/Saarpfalz-Touristik
Homburg. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Die Biosphärenregion Bliesgau ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Dies zeigt jetzt ein neuer Reiseführer im Pocket-Format von der Saarpfalz-Touristik. red

Unter dem Motto "Biosphäre Bliesgau für dich und mich" präsentiert die Saarpfalz-Touristik druckfrisch einen 60-seitigen Reiseführer im Pocket-Format. Frische Luft, schöne Dinge und neue Ideen sollen Einheimische und Gäste inspirieren und für diese Landschaft im Südwesten Deutschlands begeistern. "Mit den vielen ansprechenden Bildern und kleinen informativen Texten will die neue Broschüre Lust auf die Region machen und möglichst viele Gäste zu einem Besuch animieren", so Landrat Theophil Gallo bei der Vorstellung.


Anlass für die neue Publikation ist das 25-jährige Bestehen der Saarpfalz-Touristik, die sich für die touristische Entwicklung der Region einsetzt und eine gut funktionierende Kooperation zwischen dem Saarpfalz-Kreis und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden ist. In der Broschüre wird die ganze Vielfalt der Region mit ihren Wander- und Radwegen, Natur-, Familien- und Kulturangeboten sowie kulinarischen Köstlichkeiten oder Zeitreisen zu Rittern, Barock und Industriekultur ansprechend präsentiert, wie es in der Pressemitteilung heißt. Auf den ersten 19 Seiten können sich die Leser davon überzeugen, dass die Region zu jeder Jahreszeit eine Reise wert ist. Ob Frühling , Sommer, Herbst oder Winter , Kurzweil und Entdeckungen für Groß und Klein sind garantiert. Wie wäre es zum Beispiel mit einer frühlingshaften Kräutertour zum leuchtend gelben Scharbockskraut oder dem würzig riechenden Bärlauch mit einem Natur- und Landschaftsführer im Bliesgau? Oder als Kontrastprogramm einem Besuch auf dem Homburger Keramikmarkt, der regelmäßig Tausende von Besuchern anlockt. Aber auch in den anderen Jahreszeiten hat die Saarpfalz einiges zu bieten, wie beispielsweise den Kirkeler Burgsommer, das Heißluftballon- und Drachenfestival in Reinheim oder die Herbstmärkte bis hin zu den Weihnachtsmärkten oder einer Kutschfahrt durch den winterlichen Bliesgau. In der Broschüre wird auch darüber informiert, warum das Biosphärenreservat Bliesgau eine Modellregion von Weltrang ist und sich Steinkauz, Storche und Eisvogel so wohl fühlen.

Auf mehreren Seiten werden auch Gastronomiebetriebe und landwirtschaftliche Erzeuger vorgestellt, die ein besonderes Augenmerk auf regionale Produkte gelegt haben. Hier erfährt man unter anderem, wer Partnerbetrieb der Biosphäre Bliesgau ist und wo regionale Produkte den Gaumen verwöhnen. Wer per pedes oder mit dem Drahtesel Land und Leute kennenlernen will, findet in dem Reiseführer viele Tipps bis hin zu Angeboten für die ganze Familie wie das Floß der Nachhaltigkeit oder das Wald-Werken. Auch an Regentagen finden Familien in der Saarpfalz Angebote wie die Schlossberghöhlen oder die beiden Schaubergwerke in Bexbach und St. Ingbert. Hier kann man die harte Arbeit der Bergleute hautnah nachempfinden.

Mit Eseln unterwegs

Auch die Themen Bauernhof und das liebe Vieh dürfen in der Biosphäre Bliesgau und somit in dem Pocket-Guide nicht fehlen. Neben dem Bauernhofurlaub oder den Hofbesichtigungen können Familien auf einigen Reiterhöfen Ponyreiten, Reiterferien oder Reitkurse mitmachen oder mit Hannes Ballhorn bei einer Eselswanderung durch den Bliesgau streifen. Etwas bequemer sind die ganzjährig angebotenen Kutschfahrten mit der Fuhrhalterey Myndenbach durch die Biosphäre.



Bereits unsere Vorfahren fühlten sich hier wohl und hinterließen ein sehenswertes kulturelles Erbe. Im Römermuseum in Schwarzenacker kann man selbst in die Römerzeit "abtauchen" und im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim nach den Schätzen unserer Vorfahren graben. Auch das Barockzeitalter hat in der Saarpfalz seine Spuren hinterlassen. Neben barocken Kirchen wie der Engelbertskirche in St. Ingbert oder der Schlosskirche in Blieskastel findet man an der rund 120 Kilometer langen Barock-Straße Saarpfalz zahlreiche Kleinodien. Besonders empfehlenswert sind begleitete Führungen mit historischen Figuren wie beispielsweise mit der Kammerzofe Henrietta durch den Waldpark Schloss Karlsberg oder mit "Gräfin Marianne von der Leyen" durch die barocke Altstadt Blieskastels. Aber auch die jüngere Vergangenheit der Industriekultur lädt in der Region zu Entdeckungstouren.

Die Biosphäre Bliesgau erhielt seit ihrer Anerkennung im Jahr 2009 bereits zahlreiche Auszeichnungen auf nationaler wie internationaler Ebene. Seit 2011 ist die Biosphäre Mitglied in der Kooperation Fahrtziel Natur. Dieser Titel macht deutlich, dass die Region Mobilität mit Bus und Bahn ermöglicht. Zwei Jahre später wurde das Biosphärenreservat als nachhaltige Tourismusregion anerkannt. 2014 gewann der Bliesgau mit dem Biosphärenbus 501 den "Fahrtziel Natur Award" und Anfang 2016 hat er den Verifizierungsprozess des "Green Destinations"-Standards erfolgreich durchlaufen. Dies ist ein anerkannter Katalog von Kriterien, mit dem die nachhaltige Entwicklung in Destinationen und Regionen gemessen, verfolgt und verbessert werden kann.

Weitere Informationen

und Bestellung der

kostenlosen Broschüre

bei der Saarpfalz-Touristik,

Paradeplatz 4,

66440 Blieskastel,

Telefon (0 68 41) 1 04 71 74.

saarpfalz-touristik.de

Kinder können auf dem Kirkeler Felsenpfad so manches Abenteuer erleben. Foto: Eike Dubois/Saarpfalz-Touristik
Kinder können auf dem Kirkeler Felsenpfad so manches Abenteuer erleben. Foto: Eike Dubois/Saarpfalz-Touristik FOTO: Eike Dubois/Saarpfalz-Touristik
Schmetterlinge im Bliesgau. Foto: Anita Naumann/Saaarpfalz-Touristik
Schmetterlinge im Bliesgau. Foto: Anita Naumann/Saaarpfalz-Touristik FOTO: Anita Naumann/Saaarpfalz-Touristik
Römer im Europäischen Kulturpark in Reinheim. Foto: Eike Dubois/Saarpfalz-Touristik
Römer im Europäischen Kulturpark in Reinheim. Foto: Eike Dubois/Saarpfalz-Touristik FOTO: Eike Dubois/Saarpfalz-Touristik