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Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden birgt Sparpotenzial

Bexbach. Die CDU Bexbach fordert Bürgermeister Thomas Leis auf, mit den umliegenden Städten und Gemeinden Möglichkeiten intensiverer Zusammenarbeit auszuloten. "Die aktuellen Haushaltsberatungen haben gezeigt, dass es immer schwieriger wird, einen tragfähigen Haushalt für die Stadt aufzustellen und wir mit unseren Sparbemühungen an Grenzen stoßen", so Torsten Czech, Fraktionssprecher der CDU im Stadtrat. bea

Deswegen müsse man auch auf Anregung von CDU-Innenminister Klaus Boullion stärker mit anderen Kommunen zusammenarbeiten, um gemeinsam neue Sparpotenziale zu erschließen. Ähnliches hatte auch die CDU-Stadtratsfraktion in Homburg gefordert (wir berichteten). Der Fraktionsvorsitzende Michael Forster hatte hier auf Synergieeffekte verwiesen, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Bexbach oder der Gemeinde Kirkel entstehen könnten. "Es kann nicht darum gehen, dass wir großflächig Serviceangebote für die Bürger bündeln und damit zunehmend weite Wege für die Bexbacherinnen und Bexbacher in Kauf nehmen", so Czech. Es gehe vielmehr darum, Verwaltungsstrukturen zu bündeln und eine Effizienzsteigerung bei minimalem Mehraufwand für die Bürger zu erreichen. "Ob Abrechnungen in Bexbach , Homburg oder Kirkel bearbeitet werden, macht für die Einwohner keinen Unterschied und kann sich dennoch finanziell positiv bemerkbar machen."

Blieskastel, Mandelbachtal und Gersheim wollten beispielsweise ihre Standesämter zusammenzulegen. Dabei gehe es nicht darum, all dies auch in Kirkel , Homburg und Bexbach umzusetzen, sondern abzuwägen, welche Kooperationsformen sinnvoll sind. Es dürfe keine Denkverbote geben "und wir sollten zum Beispiel auch über die Kreisgrenze in Richtung Neunkirchen schauen", sagte Czech.