Filmfestival in Locarno

Ab 7. August : Viel deutsches Kino beim Filmfestival in Locarno

Der deutsche Spielfilm „Das freiwillige Jahr“ feiert im Wettbewerb des 72. Internationalen Filmfestivals von Locarno seine Weltpremiere. Das Vater-Tochter-Drama von Ulrich Köhler („Schlafkrankheit“) und Henner Winckler („Lucy“) bewirbt sich neben 16 anderen Filmen aus aller Welt um den Goldenen Leoparden; das Festival zeigt vom 7. bis 17. August über 200 Filmproduktionen.

Um den Publikumspreis für einen Film in der Reihe der Freiluftaufführungen für 8000 Zuschauer auf der Piazza Grande des Ortes am Schweizer Ufer des Lago Maggiore bewirbt sich Regisseur Patrick Vollrath. Bekannt wurde er 2015 mit dem Gewinn eines Studenten-Oscars für seinen mittellangen Film „Alles wird gut“, der seine Uraufführung beim Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls Preis erlebte. Vollrath stellt mit seinem Spielfilmdebüt „7500“ einen Action-Thriller vor.

In der dem Nachwuchs vorbehaltenen Sektion „Cineasti del presente“  zeigt das deutsche Regie-Duo Elsa Kremser und Levin Peter „Space Dogs“. Die Dokumentation folgt mit Blick auf das Heute den Spuren von Laika, der von den Sowjets 1957 als erstes Lebewesen von der Erde in den Weltraum geschickten Hündin.

Die Festivalleiterin Lili Hinstin betonte die Zielrichtung des Festivals: „Das Kino soll uns helfen, unsere Wohlfühlzonen zu verlassen und uns den drängenden und verunsichernden Fragen der Gegenwart zu stellen.“

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