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Corona-Virus: Tipps wie das Lernen zu Hause gelingt

Tipps zum Lernen daheim : Schule ist jetzt zu Hause

Im ersten Moment klingt es vielleicht noch aufregend: Die Schule fällt wochenlang aus. Doch Ferien sind das jetzt nicht. Wir haben ein paar Tipps, wie das Lernen zu Hause gut klappen kann.

Schule oder Ferien? Normalerweise ist entweder das eine oder das andere dran. Doch mit dem neuen Coronavirus ist fast alles anders geworden. Schülerinnen und Schüler in Deutschland sollen zu Hause für die Schule arbeiten. Das sollte man sich gut organisieren, meinen Fachleute.

Die Expertin Maresi Lassek rät, sich dafür einen eigenen Tagesplan oder sogar Wochenplan zu erstellen. „Dieser Plan legt zum Beispiel fest: Wann stehen wir auf und frühstücken?“, erklärt Frau Lassek. Denn wenn der Schulweg wegfällt, kann man das ja auch später tun als sonst. Dann steht auf dem Plan: Was machen wir wann? Also etwa, zuerst Mathe, dann ein Buch lesen und zum Schluss ist Zeit für Medien. Denn mehrere Sender bieten derzeit extra ein Programm mit spannenden Wissenssendungen für Kinder an. Die Reihenfolge legst du selbst fest. „Abwechslung ist wichtig!“, sagt Frau Lassek. Auch Pausen gehören zum Plan.

Dann braucht man einen Platz zum Lernen. Wer einen eigenen Schreibtisch hat, ist gut dran. Aber lernen geht auch am Küchentisch. Dabei ist Ordnung wichtig, sagt der Lehrer Heinz-Peter Meidinger. „Das Lernen sollte nicht nebenbei stattfinden, sondern ohne Störungen.“ Das Handy sollte also stumm geschaltet sein. Und alle Materialien, die man braucht, sollten am Platz bereit liegen.

Unterricht zu Hause darf aber ruhig kürzer sein, als der normale Schultag, meint Frau Lassek. „Schule ist vielfältiger, zu Hause ist es oft stressiger zu lernen.“ Da reichten auch 10 bis 15 Minuten etwa fürs Kopfrechnen bevor das nächste Thema kommt.

Und man kann andere Sachen machen als in der Schule. „Spiele wie Scrabble oder Monopoly haben einen hohen Lernwert“, sagt Frau Lassek. Sie rät Kindern außerdem: „Nutzt, das eure Eltern für euch da sind. Es sind nur ein paar Wochen.“

(dpa)