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Bei heftigem Wärmegewitter besser mal die Fahrt unterbrechen

München. (np) Bei einem Gewitter ist das Auto ein sicherer Ort. Es wirkt wie ein sogenannter Faradaykäfig. Schlägt der Blitz ins Fahrzeug ein, fließt der Strom über die Karosserie in die Erde ab. Dieses Prinzip gelte auch für Cabrios mit geschlossenem Verdeck, erläutert Frank Mauelshagen, Experte der Ergo-Versicherung.

Metallteile im Wageninneren, wie etwa Türrahmen, die nicht mit Kunststoff verkleidet sind, sollten die Insassen während des Gewitters sicherheitshalber nicht berühren.


Gefährlich werden kann plötzlicher Starkregen . Autofahrer sollten dann das Licht einschalten. Die Wassermassen auf den Straßen können Aquaplaning hervorrufen. Die Reifen schwimmen dann auf und verlieren den Kontakt zur Straße. "Daher sollte man umgehend die Geschwindigkeit reduzieren und bei starkem Regen nicht schneller als 60 Stundenkilometer fahren", sagt Mauelshagen. Gerate das Auto ins Schleudern, sollte man auskuppeln und das Lenkrad gerade halten. Zudem müssten Autofahrer bei Gewitter mit Sturmböen rechnen, vor allem auf Brücken, sowie mit herumfliegenden Dachziegeln und Ästen in Wohn- und Waldgebieten. Es sei oft sicherer, anzuhalten und erst nach dem Starkregen weiterzufahren.