Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Mehr Blut und Ärger als Schnee

Schnee und Kälte ohne Ende, eine faire Behandlung der Arbeiter auf den Baustellen der großen Stadien, Einwohner, die in ihren Häusern bleiben dürfen, statt zwangsumgesiedelt zu werden, der Hauptfokus auf dem Sport statt auf Problemen – in einem Land, das die Menschenrechte achtet. So sieht mein – zugegeben utopisches – Bild idealer Olympischer Winterspiele aus.



Russland kann all das nicht erfüllen, trotzdem hat sich das IOC für die Ausrichtung der Spiele am Kaukasus entschieden. Und nun beschwichtigt das Komitee, es mache sich keine Sorgen um die Bewerbung der Ukraine für die Winterspiele im Jahr 2022. Schließlich sind es ja noch acht Jahre bis dahin. Dann sind die blutigen Ausschreitungen um die Macht bestimmt längst vergessen. Und falls nicht - nun, wie wir am Beispiel Russland sehen, halten auch schwere Missstände das IOC nicht ab. Man könnte also überlegen, ob man sich nicht für Bewerbungen von Afghanistan oder Somalia stark macht. Im Hochland dieser Länder liegt wenigstens zeitweise Schnee.