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Ludwigspark-Stadion
Arbeiten im Ludwigspark gehen weiter

Im Saarbrücker Ludwigsparkstadion wird seit dieser Woche weitergearbeitet. Das meldete am Donnerstag, 25. Januar, die Stadt.
Im Saarbrücker Ludwigsparkstadion wird seit dieser Woche weitergearbeitet. Das meldete am Donnerstag, 25. Januar, die Stadt. FOTO: bub/fb / BeckerBredel
Saarbrücken. Im Stadion geht es weiter. Das hat an diesem Donnerstag die Stadt gemeldet.

Der Fußball-Regionalligist 1. FC Saarbrücken sucht mit Hochdruck eine Lösung für die noch ungeklärte Stadionfrage in der kommenden Saison – unabhängig davon gehen die Arbeiten im Ludwigsparkstadion weiter. Das teilte die Stadt Saarbrücken gestern mit.


Demnach haben hinter der Nordtribüne (also der Gegengeraden, auch „Victors-Tribüne“ genannt) der Rückbau und die Sicherung des Hangs begonnen. Dadurch sollen Flächen für die Feuerwehr-Umfahrung gewonnen werden. In diesem Bereich sollen ab Ende 2018, Anfang 2019 die Gebäude für die Kioske und die WC-Anlagen errichtet werden. Zur Herstellung der Flächen müssen laut Stadt die beauftragten Firmen auf einer Fläche von circa 3000 Quadratmetern insgesamt 3500 Kubikmeter Erd- und Felsmassen ausheben, entsorgen und verschieben. Anschließend wird der Hang hinter der Nordtribüne mit einer Spritzbetonwand auf einer Länge von rund 81 Metern abgefangen. Die Arbeiten dauern vermutlich bis Ende April, die Kosten hierfür belaufen sich laut Stadt auf etwa 360 000 Euro.

Noch keine Mitteilung gibt es von Seiten des FCS, wie er mit der Tatsache umgeht, dass der Ludwigspark bis auf weiteres nicht zur Verfügung steht. Ein Verbleib (inklusive Ausbau) im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen ist ebenso eine Option wie Umzüge nach Neunkirchen, Elversberg oder Homburg. Die Entscheidung über einen Spielort des aktuell souveränen Tabellenführers im möglichen Falle eines Drittliga-Aufstiegs hätte ursprünglich bis Ende Januar fallen sollen, jetzt dürfte sie sich wohl bis in den Februar hinziehen. Zumal alle Optionen machbar wären. Der finanzielle Aufwand wäre zwar unterschiedlich, neben dem Geld spielen aber auch infrastrukturelle Erwägungen eine Rolle, hieß es zuletzt.



Die To-do-Liste – also das, was alles gemacht werden müsste, um eine Spielgenehmigung zu bekommen – ist lang. In der 3. Liga werden 10 000 Plätze benötigt, davon 2000 Sitzplätze. Das Flutlicht muss eine Stärke von 800 Lux haben. Unter dem Platz müsste spätestens im zweiten Jahr eine Rasenheizung ihren Dienst tun. Und mit zwei Jahren muss man rechnen, schließlich ist der neue Ludwigspark nach den Plänen der Landeshauptstadt frühestens im Frühjahr 2020 bezugsfertig.

(red)