Nach geplatztem Investoren-Deal: FCK-Ikone Ehrmann spricht von Abschied

Fußball : FCK-Ikone Ehrmann spricht erstmals von Abschied

Torwarttrainer-Ikone Gerry Ehrmann denkt beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern aus Frust über den geplatzten Deal mit dem luxemburgischen Investor Flavio Becca über einen Abschied oder sein Karriereende nach.

„Hier wurde ein seriöser Geschäftsmann, der der Stadt gut getan hätte, verprellt“, sagte Ehrmann der „Rheinpfalz“: „Ich überlege ernsthaft, ganz aufzuhören, frage mich, ob das noch Sinn macht.“

Der gebürtige Tauberbischofsheimer Ehrmann arbeitet seit 1984 beim FCK, auf dem Betzenberg genießt der 60-Jährige Kultstatus. Und er hadert mit der Entscheidung der Clubführung, im Kampf um die Lizenz das Angebot des Unternehmers Becca auszuschlagen und stattdessen finanzielle Hilfe einer nicht namentlich genannten regionalen Investorengruppe in Anspruch zu nehmen. „Das wäre der Befreiungsschlag für den Verein gewesen – ein Anker-Investor, der uns auf Jahre Planungssicherheit gegeben hätte“, sagte Ehrmann über den Milliardär Becca.