| 20:22 Uhr

Ausstellung
Bilder und Skulpturen in vielen Facetten

Bilder und Skulpturen, hier ein Blick in die Ausstellung, werden im Kunstzentrum in Bosen gezeigt.
Bilder und Skulpturen, hier ein Blick in die Ausstellung, werden im Kunstzentrum in Bosen gezeigt. FOTO: Christoph M Frisch / CHRISTOPH M FRISCH
Bosen. (red) Mit dem Ende der klaten Jahreszeit mit ihren grauen und feuchten Tagen, bei nun strahlend blauem Himmel, wurde die Ausstellungssaison im Kunstzentrum eröffnet. Und passend zu der größten Binnenwasserfläche im Südwesten hatte sich die Künstlergrupppe „neuN+1“ aus der Westpfalz das Thema „Nah am Wasser“ gegeben. Herausgekommen ist eine überaus facettenreiche Präsentation von Bilder und Skulpturen.

(red) Mit dem Ende der klaten Jahreszeit mit ihren grauen und feuchten Tagen, bei nun strahlend blauem Himmel, wurde die Ausstellungssaison im Kunstzentrum eröffnet. Und passend zu der größten Binnenwasserfläche im Südwesten hatte sich die Künstlergrupppe „neuN+1“ aus der Westpfalz das Thema „Nah am Wasser“ gegeben. Herausgekommen ist eine überaus facettenreiche Präsentation von Bilder und Skulpturen.


Ohne die Räume zu überladen, ist es der Gruppe gelungen einen Parcour aufzubauen, der es dem Betrachter ermöglicht, die einzelnen Werke unbedrängt zu entdecken. Da findet sich die aus Holz geschlagene Figurengruppe von Stephan Müller. Sie steht zu Füßen eines großen Tableaus von Irmgard Weber, deren Farbpalette an die berühmten Seerosenbilder von Monet erinnert. An anderer Stelle verwebt Uta Arnhardt ihre Collagen aus Zeichnung, Pflanzenteilen und zarten Japanpapieren zu einem poetischen Ineinander. Daneben Edda Wilms, die in farbigen Linolschnitten gekonnt das Formenspiel der Flora eines Ufersaumes zitiert. Zu entdecken sind die fotografisch geschaffenen und auf Glasebenen angelegten Arbeiten von Gudrun Klein. Ein Spiel mit der Dreidimensionalität, das sich in seiner optischen Wirkung nicht reproduzieren lässt. Ihnen sowie Wolfgang Beck, Mark Blunck, Wolfgang Fritz, Peter Padubrin-Thomys und Matthias Strugalla gelingt es, sich virtuos dem Thema zu nähern und man will glauben, dass die Auseinandersetzung und die Erfindungen dazu noch nicht beendet sind.

Die Vernissage  wurde begleitet von Bernd Mathias, der an diesen Abend impressionistische Klänge von Debussy und eine eigene Komposition bot.

Zeitgleich hat auch das Café in der Mühle seine Winterpause beendet.  Die Ausstellung und das Café sind von Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.