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Handball-Saarlandliga
Handball: Hippchen soll für die schnellen Tore sorgen

Marpingen. Handball-Saarlandligist HSG Nordsaar hat am grünen Tisch zwei weitere Punkte kassiert. Die am 31. Oktober ausgefallene Heimpartie, zu der Gegner TV Niederwürzbach nicht erschienen war, ist vom Verband mittlerweile für Nordsaar gewertet worden. Von Frank Faber

„Niederwürzbach hat dagegen Protest eingelegt“, sagt HSG-Trainer Krzysztof Wroblewski, der aber fest davon ausgeht, dass das Urteil bestehen bleibt.


Mit 11:3 Punkten liegt die HSG in der Tabelle derzeit auf Platz zwei hinter dem HSV Merzig-Hilbringen (14:4 Punkte, ein Spiel mehr). „Für den Moment nicht schlecht. Und wir wollen auch weiterhin so weit vorne bleiben“, erklärt Wroblewski, der sich die Arbeit an der Seitenlinie mit Marko Heidemann teilt.

Für das Ziel, oben dran zu bleiben, ist ein Sieg an diesem Samstag, 18 Uhr, über den Tabellenachten HC Schmelz in der Marpinger Sporthalle notwendig. „Ein eingespielter und unangenehmer Gegner“, warnt Wroblewski. Doch eine Spaßbremse soll Schmelz beim derzeitigen Aufschwung der HSG in keinem Fall werden. „Wir haben ein erfahrenes Team, das in den entscheidenden Situationen weiß, was zu tun ist“, ist der Trainer überzeugt.



Aus den guten Präsentationen des Teams in den vergangenen Spielen hebt er die Leistung von Linksaußen Jan Hippchen etwas hervor. „Er ist zuletzt leistungsmäßig explodiert“, freut sich der Trainer. Aus einer kompakten Abwehrformation soll der pfeilschnelle Spieler auch gegen Schmelz für die Tempogegenstoß-Tore sorgen. „Das ist ein wichtiger Akzent für unser Spiel und kann am Ende den Unterschied machen“, meint Wroblewski. Damit zu den zwei Punkten am grünen Tisch auch noch zwei auf dem Feld kommen.