| 21:15 Uhr

Kappensitzung in Elm
Hausmeischda strapaziert die Lachmuskeln

Die Trauerschnallen des Elisabethenvereins sorgten bei der Kappensitzung in Elm für viele Lacher.
Die Trauerschnallen des Elisabethenvereins sorgten bei der Kappensitzung in Elm für viele Lacher. FOTO: Carolin Merkel / Merkel Carolin
Elm. Der Männergesangverein Germania Elm hatte am Samstag zu seiner mittlerweile 44. Kappensitzung eingeladen.

Mit einem abwechslungsreichen Programm feierte der Männergesangverein Germania Elm am vergangenen Samstagabend zum 44. Mal seine Kappensitzung. Auf dem Programm standen Reden und Tänze, vor allem aber viel Gelegenheit zum Mitmachen wurde den zumeist kostümierten Narren in der Narrhalla geboten. Nachdem der Chor der Germania das Narrenvolk mit einem Medley auf einen ausgelassenen Abend eingestimmt hatte, ging es Schlag auf Schlag. Die Tänzerinnen des befreundeten Karnevalsvereins Hampitania Bous erhielten für ihre Marsch- und Schautänze viel Beifall von den Gästen. Eine Augenweide waren dabei sowohl die Kostüme der Juniorengarde, die in die Welt der Pantomime eintauchte, als auch der Showtanz der Aktiven. Beim Steampunk mit den wunderschönen Kleidern und Frisuren wurde es ganz schön voll auf der Bühne der Turn- und Festhalle in Elm.



Ganz im Gegensatz dazu kommt Da Hamp alias Dieter Simon seit mehr als 34 Jahren mit wenig aus. Ein Stehtisch und eine Flasche Bier, das genügt, um ihn auf Hochtouren zu bringen. Schwiegermutter, Ehefrau und auch die Freunde bekommen bei ihm ihr Fett weg. Ganz Profi schaffte er es, die Zuhörerschar zur Aufmerksamkeit zu bringen.

Richtig hoch her ging es beim anschließenden Gastauftritt von Nico Heib aus St. Ingbert. Er ließ mit seiner Travestieshow „Piratenschlacht“ keine Müdigkeit aufkommen, der ganze Saal tanzte zu seinen Liedern. Natürlich durfte er nicht ohne Zugabe von der Bühne. Hier entführte er die Narren in die Karnevalshochburg Köln, die Elmer erwiesen sich dabei als überaus textsicher. So richtig ausgepowert brachten die Narren dann genügend Aufmerksamkeit mit, um den Trauerschnallen des Elisabethenvereins zu lauschen. Die sieben Witwen brachten mit ihrem schwarzen Humor den Saal auf ihre ganz eigenen Weise zum Toben – und blieben dabei in jedem Moment absolut ernst. Zu vorgerückter Stunde schließlich war es dann an Hausmeischda Willi Jost, die Lachmuskeln aufs Äußerste zu strapazieren. Am Ende feierte der MGV Germania mit allen Akteuren auf der Bühne ein tolles Finale nach einem gelungenen Fastnachtsabend.

(cim)