Der Kalif soll nicht lachen

Elm. "Tri-Tra-Trullala, der Kasperle ist wieder da", die Puppe mit der roten Zipfelmütze musste ihren Willkommensgruß nur leicht anklingen lassen, und alle Kinder sangen gleich schon mit

Elm. "Tri-Tra-Trullala, der Kasperle ist wieder da", die Puppe mit der roten Zipfelmütze musste ihren Willkommensgruß nur leicht anklingen lassen, und alle Kinder sangen gleich schon mit. Kasperle stand am Sonntag bei der Premiere im Puppentheater von Gabi Kussani zwar nicht im Mittelpunkt des Geschehens, freute sich aber, dass viele kleine Besucher kamen, um die spannende Geschichte um Kalif Storch zu verfolgen. Ganz nach dem orientalischen Märchen von Wilhelm Hauff gestaltete Gabi Kussani ihre Kulisse im Elmer Puppentheater. Zu Hilfe kam ihr dabei erneut Thomas Wandernoth, der bereits im vergangenen Jahr beim Gespensterschloss für eine tolle Dekoration sorgte. Wie es sich für den Orient gehört, strahlte die kleine Bühne in farbenfrohen Farben, und auch die hölzernen Darsteller ließen optisch nichts zu wünschen übrig. Zauberhaft schönZauberhaft schön erzählten sie die Geschichte des Kalifen Chasid in Bagdad und seines Großwesirs Mansor, die auf einen Zauberer hereinfielen. Zwar gefiel ihnen der Gedanke, sich in einen Storch zu verwandeln - eine Gelegenheit, die sich bot, als sie in den Besitz einer geheimnisvollen Schriftrolle und einer Dose mit ebenso geheimnisvollem Pulver gelangten. An die Verwandlung war jedoch eine klare Warnung geknüpft, nämlich auf keinen Fall zu lachen, weil sonst die Rückverwandlung nicht klappt. Nicht nur der Kalif und der Großwesir hatten Riesenspaß als Störche, auch die kleinen Besucher im Puppentheater amüsierten sich. Doch die Kinder wussten, was passiert und riefen den Störchen zu: "Nicht lachen! Ihr dürft nicht lachen." Aber die Störche hörten nicht auf die Warnungen der Kinder. Und wer kann sie am Ende aus ihrer misslichen Lage befreien? Prinzessin Lusa. Wie sie es schafft und welche Abenteuer die Drei noch erleben, davon dürfen sich die Besucher in zwei weiteren Vorstellungen der neuen Spielsaison überzeugen lassen. Von klassisch bis modern23 Termine bietet Gabi Kussani bis April 2011 insgesamt an, vom klassischen Märchen bis hin zu traditionellen und modernen Kaspergeschichten. Gleich am Sonntag, 24. Oktober, 15 Uhr, reist Kasper ins Land der Feen und begegnet einem Zauberdrachen. Kartenreservierungen und weitere Informationen zum Spielplan unter Telefon (0 68 34) 95 26 56 oder unter Telefon (0 68 34) 5 21 19.

Mehr von Saarbrücker Zeitung