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Tuning-Spezialist macht Erwin Piro noch schneller

Heusweiler. Die Mini Challenge 2009 ist so hart wie nie zuvor. Der Wirtschaftskrise zum Trotz kämpfen auch in dieser Saison 38 Fahrer um Punkte, Pokale und Prämien. 16 Wertungsläufe an acht Renn-Wochenenden werden ausgetragen - so viele wie noch nie in der fünfjährigen Geschichte der Serie Von SZ-Mitarbeiter Jörg Heinze

Heusweiler. Die Mini Challenge 2009 ist so hart wie nie zuvor. Der Wirtschaftskrise zum Trotz kämpfen auch in dieser Saison 38 Fahrer um Punkte, Pokale und Prämien. 16 Wertungsläufe an acht Renn-Wochenenden werden ausgetragen - so viele wie noch nie in der fünfjährigen Geschichte der Serie. Auch das Team piro sports aus Heusweiler ist wieder am Start und ist gleichzeitig der größte Rennstall im Feld. "In dieser Saison betreuen wir inklusive meines eigenen Wagens fünf Fahrzeuge", sagt Teamchef Erwin Piro. Neben ihm fahren Heribert Engel und Gert Rolef um die Gentlemen-Wertung - das sind die Fahrer über 50 Jahre, die mit dieser Wertung eine zusätzliche Chance auf Preisgeld haben.


Außerdem gehen Oliver Götz und Martin Heidrich für piro sports an den Start. "Wir hatten noch weitere Anfragen für unser Team", erklärt Piro stolz, "aber mehr geht einfach nicht mehr."

Vier seiner Fahrer starten unter dem Namen Team piro sports, nur Erwin Piro selbst startet unter Arden Racing. Dem 58-Jährigen ist es gelungen, den Tuning-Spezialisten Arden Automobilbau GmbH zu gewinnen. Jochen Arden hat sich in den vergangenen 30 Jahren einen Namen als Veredler von Nobel-Marken wie Jaguar oder Bentley gemacht und war zuvor bereits Partner bei anderen Teams. In diesem Jahr schickt er nur ein Auto ins Rennen - das papageienbunte von Erwin Piro.



Das erste Renn-Wochenende liegt bereits hinter den Teams. Beim Preis der Stadt Stuttgart auf dem Hockenheimring landete Piro in den beiden Wertungsläufen auf den Plätzen 17 und 14 und sicherte sich damit zwei Mal die Gentlemen-Wertung. Ein respektables Ergebnis, denn "in dieser Saison wird es unglaublich schwer, unter die Top Ten zu fahren", glaubt er. "Viele Teams haben sich verstärkt. Wir haben einige Profifahrer im Feld, die kürzlich noch in größeren Serien gefahren sind. In diesem Jahr ist der Konkurrenzkampf in der Spitze hart wie nie." Bester Fahrer von piro sports war in Hockenheim Oliver Götz mit den Plätzen 12 und 15.

Am kommenden Wochenende geht die Mini Challenge vom 22. bis 25. Mai auf der altehrwürdigen Rennstrecke im englischen Silverstone auf Punktejagd. Dort findet das Mini United Festival anlässlich des 50. Geburtstages der Kultmarke Mini statt. Zu diesem Festival werden zigtausende Besucher aus der ganzen Welt erwartet. Und die Fahrer werden so gefeiert werden wie bei noch keinem Rennen zuvor.