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Berufspendler schaffen die Probleme

RusshütteBerufspendler schaffen die ProblemeZum Artikel "Streit um Verkehr an Grundschule", SZ vom Samstag, 9. Mai Wir wohnen seit fast vier Jahren in der Straße Am Hof, sehen jeden Tag die Verkehrssituation an der Grundschule und dem Kindergarten

RusshütteBerufspendler schaffen die ProblemeZum Artikel "Streit um Verkehr an Grundschule", SZ vom Samstag, 9. Mai Wir wohnen seit fast vier Jahren in der Straße Am Hof, sehen jeden Tag die Verkehrssituation an der Grundschule und dem Kindergarten. Das eigentliche Problem liegt nicht bei den Eltern, die ihre Kinder zur Schule oder in den Kindergarten bringen, sondern bei den Berufspendlern, die unsere Straße nutzen. Desweiteren war mir gänzlich unbekannt, dass es auf der Rußhütte eine Bürgerinitiative gibt! Die Menschen, die in der Straße wohnen, sollten zumindest Bescheid wissen, wenn für sie gesprochen wird - und vor allem, was in ihrem Namen verlautbart wird. Jens Theiss, Saarbrücken, per E-Mail Wer gab Sprecher der Initiative den Auftrag?Zum selben Thema Gut, dass es die Möglichkeit gibt, über Bürgerinitiativen politische Entscheidungen zu beeinflussen. Die Bürgerinitiative Rußhütte zeigt jedoch, dass eine Gruppe von wenigen Einzelpersonen den Titel "Bürgerinitiative" nutzen kann, um ihrer Ablehnung der geplanten Erweiterung der Montessori-Grundschule mehr Gewicht zu geben. Denn es soll der Eindruck entstehen, hinter dieser Ablehnung stünden sehr viele Bewohner des Stadtteils. Herr Roth tritt als Sprecher der Bürgerinitiative Rußhütte auf. Wer hat ihn gewählt? Woher hat er seinen Auftrag? Wem muss er Rechenschaft ablegen? Beim letzten Treffen der Initiative war ich als Rußhütterin anwesend. Da noch mehr (Rußhütter) Befürworter der Grundschulerweiterung da waren, wurde sehr kontrovers diskutiert. Viele wollten die Verkehrsberuhigung nicht an die Erweiterung beziehungsweise Nichterweiterung der Grundschule gekoppelt sehen. Danach gab es keinen Auftrag an Roth als Sprecher, wie er aktiv werden sollte. Aber er hat zwei Tage später als Sprecher der Bürgerinitiative in der SZ wieder die Verkehrsbelastung der Rußhütte als Argument gegen die Schulerweiterung angeführt. So kann er als Einzelner sprechen, nicht aber als Sprecher der Initiative, zumindest nicht nach dem letzten öffentlichen Treffen. Oder braucht er die Bürgerinitiative nur, um seiner Meinung mehr Nachdruck zu verleihen? Dann sollten Parteien und Verwaltung in Saarbrücken, aber auch die SZ die Äußerungen von Herrn Roth eben nur als Äußerungen von Herrn Roth werten, nicht mehr und nicht weniger. Petra Thielen, Saarbrücken EurobahnhofBahnhof zeigt sich wieder als Baustelle Zur Berichterstattung über den Eurobahnhof Der Hauptbahnhof Saarbrücken präsentiert sich wieder als Baustelle. Leider fehlt jede Information über die Ursache der Baumaßnahme. Die positive Botschaft, dass ein Vordach zur Qualitätsverbesserung des Eingangsbereiches montiert wird, findet vielleicht in einer der nächsten SZ-Ausgaben einen Platz. Alfred Stuppi, Saarbrücken, per E-Mail WahlkampfSchön, dass die Stadt mal durchgreiftLeserbrief zur illegalen Plakatiererei der FDP, SZ vom 12. Mai Schön, dass mal durchgegriffen wird in unserer Stadt, wenn öffentlicher Raum verunstaltet wird. Anders ist die Intensität, in der die FDP plakatiert hat, fast nicht zu bezeichnen. Im Ostviertel und am Rotenbühl fielen mir Straßen auf, die fast keinen Baum oder Laternenpfahl ohne Plakat aufwiesen. Und dann zumeist Phrasen und (je nach Neigung) ausdruckslose Gesichter, wie leider im Wahlkampf üblich. Schade ums Geld, was die Liberalen verprassen und wenig sozial gegenüber anderen Parteien, die die gleichen Chancen zum Plakatieren haben sollten, aber so gar nicht mehr haben können. Die FDP geht mit der Ästhetik unserer Umgebung um wie ein Elefant im Porzellanladen. Um eins draufzusetzen, belasten die Liberalen unnötig die Gerichte, statt die Entfernung zu bezahlen. Eine öffentliche Entschuldigung für die Entgleisung wäre angebracht! Markus Philipp, SaarbrückenPlakatwerbung lief der FDP aus dem RuderZum selben Thema Plakate sind vor Wahlen wichtig für den Entscheidungsprozess. Diesmal jedoch lief die Plakatwerbung besonders der FDP aus dem Ruder. Während CDU und SPD ihre Plakate strategisch günstig platzieren, verhängte die FDP ganz Saarbrücken wie Christo. Während ich trotz meiner festen politischen Ansichten Wahlplakate oft interessant finde, möchte ich nicht, wo ich gehe und stehe, die immer gleichen Gesichter aufgedrängt bekommen. Nicht nur die Menge der FDP-Plakate ärgert mich, sondern ihre dreiste, teils ordnungswidrige Platzwahl. In der Egon-Reinert-Straße hängen die Plakate nicht nur an Bäumen, sie lenken massiv vom Verkehr ab. Einige verhindern den Blick auf Verkehrszeichen und Ampeln. Nachdem der CDU Groß-Werbung verboten wurde, sollten die Parteien Rücksicht aufs Ortsbild nehmen. Parteien, die eine solche Massenplakatierung vornehmen, sollte man nicht mit seiner Stimme bestätigen. Johannes Ney, per E-Mail